Sandy-Bridge-Bug: Ist Ihr PC auch betroffen?

05. Februar 2011
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Bei SATA-Festplatten kann es zu Leistungseinbußen kommen, wenn im Rechner Intel-Hardware aus der aktuellen Sandy-Bridge-Generation steckt. Der Chip, der für den Datentransfer zwischen den SATA-Festplatten zuständig ist, soll mit laufender Zeit immer mehr an Leistung verlieren.

Wenn das Mainboard über sechs SATA-Anschlüsse verfügt, dann kann es an den Ports 3-6 dazu kommen, dass die Geschwindigkeit beim Lesen oder Schreiben sinkt oder die Laufwerke überhaupt nicht mehr erkannt werden. Die ersten beiden SATA-Ports sind hingegen von diesem Bug nicht betroffen.

Laut Intel-Angaben sollen zwischen 5 bis 15 Prozent aller Nutzer in den nächsten drei Jahren mit diesem Problem konfrontiert werden. Konkrete Probleme durch den Sandy-Bridge-Bug drohen momentan nicht, da die Leistung erst mit der Zeit nachlässt. Auch soll es nicht zu Datenverlusten kommen, worauf Intel ausdrücklich hinweist.

Das Sandy-Bridge-Problem tritt ausschließlich bei Produkten auf, die nach dem 9. Januar ausgeliefert und verkauft wurden. Da der Fehler in der Hardware verankert ist, lässt er sich auch nicht durch ein Firmware-Update beseitigen. Betroffene Rechner will Intel gemeinsam mit seinen Partnern umtauschen. Die genauen Details zur Rückruf- bzw. Umtauschaktion sollen in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden.

Um zu überprüfen, ob in Ihrem Rechner auch ein Mainboard mit dem betroffenen Sandy-Bridge-Chipsatz steckt, laden Sie sich den “Rapid Storage Manager” herunter. Starten Sie den Rapid Storage Manager nach der Installation und klicken Sie auf „Speichersystemansicht“.

Mit dem Rapid Storage Manager können Sie gewährleisten, dass Ihre Laufwerke nur an den stabilen 6-GBit-Ports Ihres Rechners betrieben werden. Dadurch lässt sich der Sandy-Bridge-Bug vorübergehend umschiffen. Bei den betroffenen Ports handelt es sich nur um die 3-GBit-Ports, während sie die SATA-Ports 0 und 1 (6GBit-Ports) benutzen können.

Download von Rapid Storage Manager: http://downloadcenter.intel.com/

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