Wenn Ihr Windows immer langsamer wird: Registry-Tuning für mehr Leistung

28. März 2014
Joachim Müller (Herausgeber) Von Joachim Müller (Herausgeber), IT Sicherheit ...

Viele Einstellungen von Windows werden in der Registry abgelegt. Dort gibt es dementsprechend auch viele Möglichkeiten zur Optimierung. Mit einfachen Anpassungen können Sie die Leistung von Windows erheblich steigern. Ich zeige Ihnen nachfolgend eine Auswahl bisher undokumentierter Registry-Optionen für ein schnelleres Windows.

Keine Angst, die in diesem Beitrag vorgestellten Registry-Änderungen gefährden Ihr Windows-System nicht. Dennoch gilt: Halten Sie sich genau an die Angaben und sichern Sie vor jeder Änderung den Registry-Zweig. Klicken Sie dazu den Schlüssel im Registrierungseditor einfach mit der rechten Maustaste an und wählen Sie „Exportieren“.

Geben Sie einen beliebigen Dateinamen an und speichern Sie den Schlüssel. Wollen Sie eine Änderung rückgängig machen, klicken Sie die gespeicherte Datei einfach an und importieren die gesicherte Registry-Einstellung.

Wie Sie den Start von Windows beschleunigen

Windows zeichnet bei jedem Start auf, welche Programme in welcher Reihenfolge gestartet wurden. Im „Prefetch“-Ordner werden dazu Dateien angelegt, die beim nächsten Start abgerufen werden, was den Startvorgang beschleunigt.

Sie können diesen Vorgang nochmals optimieren, wenn Sie eine der folgenden Einstellungen in der Registry vornehmen:

  1. Geben Sie „Regedit“ in die „Programme/Dateien durchsuchen“- Zeile ein und öffnen Sie den Registrierungseditor.
  2. Navigieren Sie zum Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\ Memory Management\PrefetchParameters“.
  3. Hier können Sie den Wert von „EnableSuperFetch“ nach Ihren Vorstellungen ändern. Mit dem Wert „0“ wird das Superfetch-Feature komplett deaktiviert. Mit dem Wert „1“ wird nur der Start von Anwendungen beschleunigt. Mit dem Wert „2“ wird nur der Boot-Vorgang beschleunigt. Mit dem Wert „3“ werden sowohl der Start von Anwendungen als auch der Boot-Vorgang beschleunigt.
  4. Schnellerer Dateizugriff dank deaktivierter Protokollierung

    Standardmäßig wird der Zeitpunkt jedes Zugriffs auf eine Datei im NTFS-Logbuch aufgezeichnet. Da unter Umständen viele dieser Ereignisse in kurzer Folge auftreten können, werden die protokollierten Daten zum Speichern auf der Festplatte in eine Warteschlange im RAM gestellt. Dies verringert die Performance des Dateisystems, doch Sie können die Logbuch-Funktion unterbinden. Dazu müssen Sie den „REG_DWORD“-Eintrag „NtfsDisable- LastAccessUpdate“ über den Registrierungseditor auf „1“ setzen. Ist der Schlüssel nicht vorhanden, erzeugen Sie ihn mit einem Rechtsklick und dem Befehl „Neu“ unter „HKEY_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\CurrentControlSet\Control\FileSystem“. Durch diese Änderung wird insbesondere auch das Auflisten von Ordnern mit vielen Dateien und Unterverzeichnissen beschleunigt.

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