Wie Sie Startprobleme mit der Systemstartreparatur einfach beheben

02. Februar 2015

Häufig ist der Master Boot Record (MBR) für die Startprobleme von Windows verantwortlich. Der MBR ist der erste Sektor auf der Boot-Partition und wird zum Hochfahren des Betriebssystems benötigt.

Starten Sie die Systemreparaturoptionen wie eingangs beschrieben und wählen Sie die Option „Systemstartreparatur“. Das Programm analysiert nun den MBR und versucht, die Installation zu reparieren. Bei einem defekten Boot-Sektor wird dieser neu geschrieben. Das Programm überprüft auch die BCD-Datenbank (Boot Configuration Data). Nach der Analyse bzw. Reparatur informiert Sie Windows über den Erfolg der Aktion.

Unter Umständen müssen Sie den Rechner auch neu starten und den Vorgang zweimal wiederholen, weil im ersten Durchgang nicht immer alle Boot-Dateien repariert werden können. Es sind maximal drei Durchläufe erforderlich, denn Windows versucht, zuerst den MBR, dann den PBR (Partition Boot Record) und zum Schluss den Boot-Manager zu reparieren.

Mehr Sicherheit mit der Systemabbild- Wiederherstellung

Auf Nummer sicher gehen Sie in Windows 7 und Vista mit einem Systemabbild, auch als „Image“ bezeichnet. Bei der Erstellung eines Systemabbilds werden nicht nur Ihre Daten, sondern das komplette Betriebssystem komprimiert in eine Image-Datei geschrieben. Die Image-Datei enthält alle Informationen Ihrer Festplatte, also auch alle Systemeinstellungen und Programminstallationen, die im Falle eines Festplatten-Crashs sonst alle mühsam wieder von Hand eingestellt oder installiert werden müssten. Sie sparen sich mit der Systemabbild-Wiederherstellung bei schweren Windows-Fehlern oder gar im Falle eines Festplattenversagens enorm viel Zeit und Ärger. Sie müssen nur die Windows- DVD einlegen und gelangen dann über die Systemreparaturoptionen zur „Systemabbild-Wiederherstellung“. Nach der Rücksicherung arbeiten Sie sofort mit Ihrem System weiter, ohne zuvor Windows neu installieren zu müssen.

Um eine komplette Sicherung Ihres PCs vorzunehmen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie auf „Start“, öffnen Sie die „Systemsteuerung“ und wählen Sie dort die Option „Sichern und Wiederherstellen“.
  2. In der linken Randleiste klicken Sie auf „Systemabbild erstellen“.
  3. Nach dem Klick auf „Sicherung jetzt erstellen“ fragt Sie der Assistent, wo Sie die Sicherung speichern möchten. Hier empfiehlt sich die Auswahl einer externen USB-Festplatte mit genügend Kapazität. Sie können zwar auch auf Ihren DVDR( W)-Brenner sichern, aber je nach Größe der Datensicherung benötigen Sie dann mehrere DVDs. Zu empfehlen ist eine externe Festplatte, auf die Sie im Schadensfall dann zugreifen können.
  4. Im nächsten Schritt wählen Sie die Datenträger aus, die in die Sicherung eingeschlossen werden sollen.
  5. Bestätigen Sie im folgenden Fenster die Einstellungen und klicken Sie auf „Sicherung starten“.

Die erfolgreiche Rücksicherung des PCs

Für die Wiederherstellung eines nicht mehr startfähigen Systems über die Systemstartreparatur müssen Sie das System von der Windows-DVD booten und wie eingangs beschrieben „Computer reparieren“ und anschließend „Windows auf einen früheren Status wiederherstellen“ auswählen.

Das System durchsucht selbstständig alle angeschlossenen Laufwerke nach Sicherungen und zeigt die zuletzt erfolgte Sicherung an. Sie können natürlich auch eine andere als die vorgeschlagene Sicherung aus der Liste auswählen.

Danach informiert Sie der Assistent darüber, welche Datenträger wiederhergestellt werden. Die PC-Wiederherstellung sorgt auch dafür, dass die Laufwerke neu partitioniert und formatiert werden. Anschließend beginnt Windows mit der Rücksicherung. Dabei sorgt die Image-Funktion dafür, dass Ihr System wieder genauso eingerichtet wird, wie es zum Zeitpunkt der Sicherung war. Wenn Sie eine neue Festplatte verwenden, achten Sie darauf, dass diese mindestens über die Größe der gesicherten Partition verfügt. Ansonsten ist die Rücksicherung nicht möglich.

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