WLAN-Pannenhilfe: Fehler beim Aufwachen aus Standby beheben

29. September 2010
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Viele Anwender können bestätigen: Nachdem der Rechner aus dem Standby-Modus aufgewacht ist, verbindet er sich nicht mehr automatisch mit dem WLAN-Netzwerk. Ein altbekannter, aber nichtsdestotrotz lästiger und noch immer nicht beseitigter Fehler.

Dabei handelt es sich um ein Treiberproblem des WLAN-Chipsatzes, das sich Deaktivieren und anschließendes Aktivieren des WLAN-Adapters im Geräte-Manager beheben lässt. Eine Alternative hierzu ist ein Neustart des Rechners oder indem Sie sich erneut mit dem Netzwerk verbinden. Drei Methoden, die alles andere als komfortabel sind und bei denen auch noch wertvolle Zeit verloren geht.

Doch Sie können auch die Aufgabenplanung von Windows nutzen, um den WLAN-Adapter automatisch wieder einschalten zu lassen:

  1. Klicken Sie dazu auf „Start“ und geben Sie „Aufgabenplanung“ in das Suchfeld ein und klicken Sie dann auf den Suchtreffer „Aufgabenplanung“ im Bereich „Programme“.
  2. In der Aufgabenplanung wählen Sie jetzt im rechten Bereich die Option „Einfache Aufgabe erstellen“ aus. Geben Sie anschließend einen Namen für diese Aufgabe ein – sinnvoll ist hier etwa „WLAN-Adapter deaktivieren“. Klicken Sie anschließend auf „Weiter“.
  3. Jetzt markieren Sie „Bei Protokollierung eines bestimmten Ereignisses“, denn diese Aufgabe soll nur aktiv werden, wenn der Rechner aus dem Standby-Modus erwacht. Wählen Sie deshalb im nächsten Schritt bei „Protokoll“ die Option „System“. Bei „Quelle“ wählen Sie hingegen „Power-Troubleshooter“. Als „Ereignis-ID“ geben Sie den Wert „1“ ein. Klicken Sie nun auf „Weiter“.
  4. Jetzt müssen Sie zunächst den Befehl festlegen, mit dem der WLAN-Adapter deaktiviert wird. Dies ist deshalb sinnvoll, damit gewährleistet ist, dass der WLAN-Adapter auch wirklich nicht aktiv ist. Der Befehl dazu lautet „netsh.exe“. Außerdem müssen Sie noch einen Parameter für diesen Befehl festlegen, den Sie bei „Argumente“ eingeben: „wlan disconnect interface= „NAME IHRER NETZWERKVERBINDUNG“", wobei „NAME IHRER NETZWERKVERBINDUNG“ natürlich für den Namen Ihrer Netzwerkverbindung steht. Falls der Name Ihrer Netzwerkverbindung beispielsweise „WLAN-ZUHAUSE“ lautet, dann müssen Sie bei „Argumente“ den Parameter „wlan disconnect interface= WLAN-ZUHAUSE“ eingeben. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „Weiter“ und dann auf „Fertig stellen“.
  5. Jetzt müssen Sie noch eine einfache Aufgabe erstellen, durch die der WLAN-Adapter auch wieder aus dem Standby-Modus erweckt wird. Wiederholen Sie dazu den zweiten Schritt, wobei Sie als Name jetzt aber „WLAN-Adapter aktivieren“ festlegen. Als Befehl legen Sie ebenfalls „netsh.exe“ fest. Beim Parameter müssen Sie jetzt jedoch „wlan connect name = “SSID“ Interface = „NAME IHRER NETZWERKVERBINDUNG““ eingeben. Bei „SSID“ müssen Sie die SSID Ihres WLANs eintragen – bei der SSID handelt es sich um den Namen Ihres WLANs.

Hinweis: Wenn Ihr Rechner aus dem Standby-Modus aufwacht, dann wird das System an der Stelle fortgesetzt, an der es schlafen geschickt wurde. Unter Umständen müssen deshalb zahlreiche Daten geladen werden. Es ist deshalb sinnvoll, wenn Sie der Aufgabenplanung mehr Zeit einräumen, um den WLAN-Adapter zu deaktivieren und anschließend wieder zu aktivieren. Klicken Sie dazu mit der linken Maustaste doppelt auf Ihre beiden einfachen Aufgaben in der Aufgabenplanung und wählen Sie die Einstellung „Trigger“ in den erweiterten Eigenschaften aus.

Klicken Sie anschließend auf „Bearbeiten“ und legen Sie hier einen Wert zwischen 5 bis 20 Sekunden fest. Dadurch räumen Sie Ihrem Rechner ausreichend Zeit ein, um aus dem Standby zu erwachen und anschließend den WLAN-Adapter zu deaktivieren und wieder zu aktivieren. Die Zeitspanne, die Sie hier wählen sollten, richtet sich nach der allgemeinen Geschwindigkeit Ihres Systems. In der Regel sollten zehn Sekunden ausreichend sein. Auf besonders schnellen Systemen können Sie 5 Sekunden festlegen, während auf betagteren PCs auch ein Zeitraum von 20 Sekunden sinnvoll sein kann.  

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