Netbooks, Notebooks und PCs beschleunigen unter Vista und Windows 7

16. Mai 2012
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Wie schnell ihr Rechner reagiert, hängt entscheidend mit dem vorhandenen Arbeitsspeicher zusammen: Je mehr RAM vorhanden ist, desto seltener müssen Vista bzw. Windows 7 auf die wesentlich langsamere Festplatte ausweichen, um Daten zwischenzulagern. Falls Sie Ihren Arbeitsspeicher nicht ausbauen wollen, können Sie auch auf die ReadyBoost-Funktion ausweichen:

ReadyBoost bedeutet, dass Windows einen USB-Stick oder eine SD-Karte als Auslagerungsdatei benutzt, um die wesentlich langsamere Festplatte zu entlasten und das System spürbar zu beschleunigen. Dazu muss der USB-Stick bzw. die SD-Karte jedoch bestimmte Bedingungen erfüllen, die Windows 7 oder Vista beim Aktivieren von ReadyBoost überprüfen:

  1. Verbinden Sie den USB-Stick mit Ihrem Rechner bzw. stecken Sie die Speicherkarte in den entsprechenden Slot.
  2. Daraufhin öffnet sich das Fenster "Automatische "Wiedergabe". Wählen Sie hier "System beschleunigen" aus.
  3. Windows überprüft dann, ob der ausgewählte Datenträger die Mindestanforderungen für ReadyBoost erfüllt.
  4. Anschließend können Sie die Menge an Speicherplatz festlegen, die Sie ReadyBoost zur Verfügung stellen wollen. Die zwei- bis vierfache Menge des vorhandenen Arbeitsspeichers ist dabei empfehlenswert. Ziehen Sie den Schieberegler einfach an die entsprechende Position.
  5. Klicken Sie dann auf "Übernehmen" und auf "OK", um ReadyBoost zu aktivieren.

Hinweis: Der USB-Stick bzw. die Speicherkarte müssen nicht leer sein, damit sie für ReadyBoost genutzt werden können. Sinnvoll ist es jedoch, dass auf dem Datenträger die zwei- bis vierfache Menge des vorhandenen Arbeitsspeichers für ReadyBoost genutzt werden kann.

Ob ReadyBoost auf Ihrem System eine spürbare Beschleunigung bewirkt, müssen Sie leider selbst ausprobieren. Es gibt keine generelle Faustregel, jedoch profitieren speicherintensive Anwendungen wie Bildbearbeitung oder Surfen mit Dutzenden von geöffneten Tabs deutlich von ReadyBoost. Systeme mit ein oder zwei Gigabyte RAM profitieren ebenfalls spürbarer als Rechner, in denen ohnehin 4 Gigabyte oder mehr Arbeitsspeicher unter Windows mit 64-Bit ihren Dienst verrichten.

So geben Sie den verwendeten Speicherplatz wieder frei

Falls Sie ReadyBoost auf dem USB-Stick bzw. der Speicherkarte nicht mehr länger nutzen wollen, müssen Sie ReadyBoost wieder deaktivieren: Wählen Sie die entsprechende Option im Dialogfenster "Automatische Wiedergabe" aus. Löschen Sie nicht einfach die ReadyBoost-Dateien auf dem Datenträger.

Selbst rasend schnelle SD-Speicherkarten sind inzwischen so günstig geworden, dass sich der Versuch lohnt: Durch die vielseitige Verwendbarkeit von SD-Karten können Sie sie außerdem in Ihrer Digitalkamera und anderen Geräten einsetzen, um den Speicherplatz zu erweitern.

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