Bilder für den Druck vorbereiten – welche Auflösung ist optimal?

28. Juli 2017

Wenn Anzeigen oder redaktionelle Beiträge in einem Magazin veröffentlicht werden sollen, ist normalerweise das 60er Raster vorgegeben und hier wird eine Auflösung der Bilder von 300 dpi (dpi kommt aus dem Englischen dots per inch und bedeutet übersetzt Punkte pro Zoll.) empfohlen. Allgemein ist damit die Auflösung einer Druckdatei gemeint. Für den Druck wird das zu druckende Bild in kleinen Punkten dargestellt, hier spricht der Fachmann vom Raster.

Für viele angehende Grafiker stellt sich jedoch die Frage, wie komme ich an die Angabe der optimalen Auflösung für die unterschiedlichen Rasterweiten? Oft ist es so, dass die Rasterangabe bereits in den entsprechenden Mediadaten der Verlage und Fachzeitschriften zu finden ist.

Die richtige Auflösung finden – so funktioniert die Berechnung

Um auf die optimale dpi-Anzahl für Bilder zu kommen, hilft diese auch heute noch allgemein gültige Regel:

  • Rasterangabe in Zentimeter x 2,54 Umrechnungsfaktor Inch x Verdoppelungssicherheit von 2
  • Am Beispiel eines 60er Rasters sieht die Rechnung dann so aus = 60 x 2,54 x 2 = 305 dpi

Die Verdoppelung der Auflösung gibt zusätzliche Sicherheit, vor allem dann, wenn nachträglich noch Vergrößerungen an den Bildern erfolgen sollten.

 

printweb.de

Bildquelle: www.printweb.de

 

Ansprechende Druckprodukte mit hoch aufgelösten Bildern gestalten

Die Auflösung der Druckdatei muss gewisse Mindestanforderungen erfüllen, um ein entsprechend feines Raster drucken zu können. Auch die beste Druckmaschine kann nicht optimal drucken, wenn in der Druckdatei die notwendigen Bildinformationen fehlen. Denn wenn zu wenig Pixel in der Druckdatei angelegt sind, erscheint das Druckbild stets pixelig und verzackt. Je kleiner und feiner dann diese wenigen Pixel gedruckt werden, desto unleserlicher wird das Schriftbild und natürlich auch die zu druckenden Fotos und Bilder.

Standardmäßig arbeiten Druckereien im Offset- und Digitaldruckverfahren mit 150 lpi bis 180 lpi. Dieser lpi-Wert gibt die Auflösung des Druckbildes der genutzten Druckmaschine an und bestimmt somit auch die Auflösung des Druckbildes. Die Basis für ein fein aufgelöstes Druckbild ist jedoch noch immer die hohe Auflösung (dpi) der angelieferten Druckdatei.

Gewusst wie – auf die optimale Auflösung kommt es an!

Grundsätzlich gilt, je höher die Auflösung desto mehr Details werden klar dargestellt. Das gilt für den Offsetdruck ebenso wie für den hochwertigen Digitaldruck – eine hoch aufgelöste Druckdatei bringt echte und vor allem sichtbare Qualitätsvorteile.

Aber selbst Bilder, die nur noch 150 dpi haben, können im Digitaldruck zu ordentlichen Ergebnissen führen. Empfehlenswert ist es in diesem Fall, einen Andruck vorab anzufordern. Für den großformatigen Digitaldruck sind 150 dpi als Obergrenze in der Regel ausreichend. Hier können sogar 100 dpi zu Ergebnissen führen, die bei einem Betrachtungsabstand von einem Meter als gut zu werten sind.

Wer mehr über die interessante Welt des Druckens und darüber, wie Druckdaten optimal anzulegen sind, erfahren möchte, findet viele Infos auch direkt im Netz (zum Beispiel in der Wissensdatenbank der Druckerei printweb.de) oder in einem persönlichen Gespräch mit dem Ansprechpartner der Druckerei vor Ort. Hier helfen die Experten gerne weiter, denn ein gutes Druckergebnis aus ihrem Haus ist auch für sie eine schöne Referenz.

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