So bekommen Sie die Bildgröße in den Griff

16. Dezember 2009
Torsten Kieslich Von Torsten Kieslich, Bildbearbeitung ...

Beim Drucken stellt sich immer wieder eine Frage: Wie viele Megapixel brauche ich für welche Bildgröße? Wie groß kann ich die Dateien aus meiner Kamera drucken, ohne dass sie unscharf wirken? Wie groß lässt sich ein Bild bei 300 dpi drucken?

Solche Fragen kehren immer wieder – und der Bildgröße-Dialog von Photoshop Elements 5 beantwortet sie alle. Als Beispiel dient uns die Datei aus einer Spiegelreflexkamera mit 10-Megapixel-Sensor, wie etwa Canon 400D, Pentax K10D, Olympus E-510, Nikon D80 oder Sony ά100.

Wir laden das 10-Megapixel-Bild frisch aus der Digitalkamera. Für eine erste Orientierung wählen Sie Ansicht, Lineale. Folgt man den Angaben auf dem Lineal, ist das Bild über 130 cm breit – etwas übertrieben.

Auch die Angaben unter dem Bild sind interessant. Vielleicht lesen Sie dort schon Zentimeterwerte. Wenn nicht, klicken Sie links neben dem Dreieckschalter in den grauen Rahmen. Eine kleine Tafel meldet jetzt die Bildpunkte und Zentimeterwerte der Datei.

Dass die Kamera 3.888 x 2.596 Bildpunkte aufzeichnet, haben wir schon im Handbuch gelesen. 137 cm Breite passen uns jedoch nicht so ganz. Die eingespeicherte Auflösung von 72 Pixel/Zoll (also 72 dpi) gefällt uns zudem gar nicht: Beim Druck kommen so nur 72 Bildpunkte pro Zoll zu Papier, also nur 28,35 Bildpunkte pro Zentimeter (ein Zoll misst 2,54 cm).

Dieser Wert ist viel zu niedrig: Mindestens 240, besser noch 300 dpi sollte die Bilddatei haben.

Das Problem lässt sich leicht lösen. Wählen Sie Bild -> Skalieren -> Bildgröße. Zuerst einmal schalten Sie die Vorgabe Bild neu berechnen mit ab. Die Kamera hat das Bild zunächst mit 72 dpi gespeichert – ein absurd niedriger Wert (andere Kameras verwenden eventuell 180 oder 240 dpi). Mit einer Auflösung von 300 Pixel/Zoll – also 300 dpi – sind Sie auf der sicheren Seite.

Tippen Sie darum „300“ ins Feld Auflösung. Prompt ändern sich die anderen Werte auch: Ihr Bild erhält nun eine Breite von 32,92 und eine Höhe von 21,98 cm, denn die vorhandenen Bildpunkte verteilen sich so viel dichter auf dem Papier. Eine 10-Megapixel-Datei könnten Sie also bei hochwertiger 300-dpi-Auflösung rund 33 cm breit drucken.

Oder probieren wir 240 dpi, das reicht bei Tintenstrahlern oft auch. Tippen Sie eine „240“ ins Feld Auflösung, ermittelt Photoshop Elements Maße von rund 41 x 27 cm. Wir wechseln hier aber wieder zu „300“ dpi als Auflösung und klicken dann auf OK.

Die Lineale ums Bild herum melden die neue Druckbreite und Druckhöhe. Wenn Sie die Datei jetzt drucken oder in ein Layout einbauen, erscheint sie sofort knapp 33 x 22 cm groß. Allerdings: Die tatsächliche Ausgabegröße legen Sie im Druckdialog fest.

Photoshop Elements zeigt das Bild selbst jedoch genauso groß wie vorher an, denn Sie haben an der Qualität nicht das Geringste geändert, die Zahl der Bildpunkte bleibt gleich. Sie haben lediglich die geplante Druckgröße geändert – und die lässt sich jederzeit wieder umstellen. (tok)

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