So einfach entfernen Sie Sensorflecken

31. Januar 2017
Monika Rohn (Herausgeberin) Von Monika Rohn (Herausgeberin), Office, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials ...

Sehen Ihre Bilder auf einmal aus, als ob sie die Masern hätten? Übersät mit hässlichen, dunklen Flecken? Keine Angst, das lässt sich beheben. Schuld an den Flecken sind Schmutzpartikel, die im Laufe der Zeit ins Innere der Kamera eingedrungen sind und sich auf dem Bildsensor abgelagert haben. Das kann natürlich nur bei Kameras mit Wechselobjektiv passieren, den Kompaktkameras mit fest eingebauten Objektiven sind gut gegen Staub von außen abgedichtet.

Wenn es auf Ihren Bildern so schlimm aussieht wie in meinem Beispiel, heißt es: Sensor reinigen. Aber Vorsicht: Die Oberfläche des Bildsensors ist sehr empfindlich! Mit Hausmitteln wie Wattestäbchen sollten sie den Sensor nicht traktieren. Besorgen Sie sich besser spezielle Reinigungssets im Fotofachhandel.

Sind die Flecken bereits im Bild, hilft eine Reinigungskur für den Sensor natürlich nicht mehr weiter. Jetzt ist Photoshop gefragt. Besonders einfach bekommen Sie die Störungen ab Version CS5 weg. Oder Sie nehmen Camera Raw – dann haben Sie auch ab Version CS4 leichtes Spiel.

Falls Sie jetzt nach möglichen Kandidaten in Ihrem Archiv suchen: Fischen Sie Bilder heraus, die mit einer sehr kleinen Blende (große Blendenzahl) aufgenommen wurden – ab Blende 11 wird's meist kritisch. 

So reinigen Sie Ihre Fotos in Photoshop

Haben Sie ein Bild in Ihrem Archiv gefunden, das Sie von hässlichen Flecken befreien möchten? Dann kann's ja losgehen: 

  1. Als Erstes bringen Sie Ihr Bild in die 100%-Ansicht – drücken Sie die Tastenkombination STRG+1. 
  2. Nehmen Sie das [1] Bereichsreparatur-Werkzeug und schalten Sie die Option [2] Inhaltsbasiert ein. (Falls Ihr Photoshop diese Option nicht anbietet, nehmen Sie Näherungswert.) 
  3. Zeigen Sie mit der Maus auf einen Flecken. Wird er großzügig von der [3] Werkzeugspitze abgedeckt? Wenn nicht: Mit der Taste Ö verkleinern Sie den Wirkbereich, mit # vergrößern Sie die Werkzeugspitze.
  4.  Klicken Sie – und weg ist der Fleck! 

 

Was beim einförmig gefärbten Himmel so gut funktioniert, stößt bei detailreichen Bildpartien an seine Grenzen – [4] hier kann das Ergebnis nicht überzeugen. Klicken Sie dann mehrfach derart, dass keine wichtigen Details mit in die [5] Werkzeugspitze geraten. Etwas vom Fleck bleibt hier an der Fassade zurück – doch das lässt sich in Kauf nehmen.

Flexibler geht's mit Camera Raw 

Photoshop liefert nicht die Resultate, die Sie sich erhofft haben? Dann probieren Sie, ob die Retusche in Camera Raw besser klappt. Sie wissen ja: Auch JPEG-Dateien können Sie in Camera Raw öffnen, zum Beispiel mit Datei, Öffnen als in Photoshop:

  1. Mit einem Doppelklick auf die [6] Lupe zeigen Sie Ihr Bild in der 100%-Ansicht. Dann aktivieren Sie die [7] Bereichsreparatur.
  2. Ziehen Sie bei gedrückter Maustaste einen Kreis um den Flecken auf. Beginnen Sie im [8] Zentrum und lassen Sie die Maustaste los, sobald der [9] Kreisrand etwas über den Flecken hinausragt.

Wie Photoshop auch holt sich Camera Raw eine passende Stelle im Bild und legt sie als „Flicken“ über den Fleck. Der Unterschied: Camera Raw kennzeichnet die Kopierquelle mit einem [10] grünen Kreis. Der [11] rote Kreis liegt über der Reparaturstelle.

Wie Sie die Reparatur steuern

In Camera Raw können Sie nachbessern, falls die autmatische Retusche einmal nicht wie gewünscht funktionieren sollte. Diese Möglichkeiten haben Sie:

  • Sie möchten einen anderen Flicken über die Störung legen? Dann ziehen Sie den [12] grünen Kreis über eine Partie im Bild, die sich besser eignet.
  • Sie haben die Größe der Reparaturstelle nicht korrekt eingestellt? Macht nichts: Klicken Sie auf den Rand des [13] roten Kreises. Ziehen Sie nach außen, um den Flicken zu vergrößern, oder nach innen, um ihn zu verkleinern.

Tipp: Nachdem Sie einmal eine Reparatur aufgezogen haben, bleibt der Radius der Werkzeugspitze bestehen. Klicken Sie einfach auf [14] weitere Flecken, um diese ebenfalls zu entfernen.

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