So einfach zaubern Sie Regen in Ihr Foto

28. Juni 2016
Monika Rohn (Herausgeberin) Von Monika Rohn (Herausgeberin), Office, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials ...

Eines kann man sich beim Fotografieren nicht aussuchen: das Wetter. Ist der Himmel grau und wolkenverhangen, wirkt selbst die spannendste Landschaft fad und nichtssagend. So ging es mir auch bei dieser Aufnahme, die an der französischen Atlantikküste entstand. Hätte ich nur wenige Minuten gewartet, wäre der nächste Regenschauer mit aufs Bild gekommen.

Zum Glück habe ich Photoshop. Mit dem Bildbearbeitungsprogramm ist es ein Leichtes, Ihr Foto nachträglich mit Regen oder Schnee zu versehen. Den Regeneffekt liefert Adobe übrigens schon mit, Sie müssen ihn nur noch aktivieren. Ich habe ihn hier allerdings auf eine separate Ebene gelegt – mit dieser Technik sind Sie noch flexibler.

Hier entsteht der Regeneffekt mit Photoshop CS6. Sie können indes auch eine frühere Version verwenden, die Arbeitsschritte sind identisch.

Eine neue Ebene speziell für den Effekt

Am besten legen Sie den Effekt auf eine separate Ebene. Dann lässt er sich besonders einfach anpassen oder auch wieder vollständig abschalten. Die Ebene für den Effekt ist schnell erzeugt:

  1. Gehen Sie ins Ebene-Menü und nehmen Sie Neu, Ebene.
  2. Es erscheint der Dialog Neue Ebene. Geben Sie hier der neuen Ebene einen Namen – ich habe sie [1] Regen 1 genannt.
  3. Stellen Sie den Modus auf [2] Weiches Licht um. Zusätzlich aktivieren Sie die Option [3] Mit neutraler Farbe für den ‚Modus Weiches‘ Licht füllen (50 % Grau). Dann schließen Sie den Dialog mit OK.

Obwohl Sie nun eine [4] Ebene mit 50 % Grau über Ihr Bild gelegt haben, hat dieses sich nicht geändert. Verantwortlich dafür ist der Überblendmodus [5] Weiches Licht. Auch bei den Modi Ineinanderkopieren und Hartes Licht wirkt 50-prozentiges Grau als neutrale Farbe, die keine Auswirkungen auf Ihr Bild hat.

Tipp: Falls Sie die Ebenenpalette nicht sehen: Mit der Taste (F7) holen Sie sie auf den Schirm.

So richten Sie die Stile-Palette komfortabel ein

Den Regeneffekt hat Adobe als Ebenenstil gespeichert – den laden Sie nun. Doch zuvor richten Sie die Stile-Palette übersichtlich ein:

 

  1. Standardmäßig zeigt Photoshop die Stile-Palette nicht an. Sie brauchen Sie jetzt jedoch – mit Fenster, Stile holen Sie sie auf den Schirm.
  2. Die Stile-Palette zeigt zunächst große Miniaturen; die Bezeichnung der einzelnen Stile erscheint nur, wenn Sie mit der Maus darauf zeigen. Übersichtlicher ist es, wenn Sie sich gleich die Stile mit ihren jeweiligen Namen anzeigen lassen. Dazu klicken Sie auf das Symbol [6] Palettenmenü und wählen [7] Kleine Liste.
  3. Als Nächstes benötigen Sie die Stilvorgaben [8] Bildeffekte. Öffnen Sie also das Palettenmenü erneut.
  4. Photoshop fragt nach, ob Sie die Vorgaben Bildeffekte zu den aktuellen Stilen hinzufügen möchten oder einzeln laden wollen. Klicken Sie auf [9] OK, um nur die Stile Bildeffekte aufgelistet zu bekommen.

 

Jetzt kommt der Regen in Ihr Bild

Nachdem Sie die Stile-Palette eingerichtet haben, ist der Rest schnell erledigt:

  1. Ist die Ebene [10] Regen 1 noch aktiv? Falls nicht: Klicken Sie auf die Ebenenminiatur.
  2. Jetzt noch ein Klick auf die Stilvorgabe [11] Regen, und schon gießt es in Ihrem Bild wie aus Kübeln.

Photoshop hat den Regeneffekt als [12] Musterüberlagerung über die aktive Ebene gelegt. Diesen Effekt können Sie vielfältig bearbeiten, Ihr eigentliches [13] Bild bleibt davon völlig unberührt. Auf den nächsten Seiten erfahren Sie, wie Sie den Regen ganz nach Ihrem Geschmack anpassen.

Wie Sie den Effekt steuern

Möchten Sie einen feinen Landregen zeigen oder einen kräftigen Platzregen? Das Erscheinungsbild Ihres Regenschauers können Sie ganz nach Gusto steuern. Diese Möglichkeiten haben Sie:

  1. Doppelklicken Sie auf den Ebenenstil [14] Musterüberlagerung. Es öffnet sich der Dialog Ebenenstil.
  2. Falls der Regen weniger prominent wirken soll, verringern Sie die [15] Deckkraft. Möchten Sie dagegen die Regentropfen stärker betonen, ändern Sie die Füllmethode auf [16] Linear abwedeln.
  3. Feinere Tropfen erhalten Sie, indem Sie unter Skalieren die Größe des Füllmusters reduzieren, hier auf [17] 480 %.

Sorgen Sie auch noch für die passende Farbstimmung

Bei Regenwetter verträgt Ihr Bild durchaus eine kühle Note. Dazu könnten Sie nun eine Einstellungsebene Fotofilter mit der Vorgabe Kaltfilter über Ihre Bildebene legen. Oder fügen Sie Ihrer Ebene Regen 1 einen weiteren Stil hinzu:

 

  1. Klicken Sie wieder auf den Ebenenstil [18] Musterüberlagerung. Dann aktivieren Sie in im Ebenenstil-Dialog den Eintrag [19] Farbüberlagerung.
  2. Stellen Sie die Füllmethode auf [20] Farbig nachbelichten.
  3. Klicken Sie auf das [21] Farbfeld, um den Farbwähler zu öffnen. Dort geben Sie ein dunkles Blau vor mit [22] R: 33, G:69, B:99.
  4. Reduzieren Sie dann noch die Deckkraft, sodass Ihr Foto nur noch einen sanften Blauschimmer erhält – hier auf [23] 20 %.

 

Tipp: Ganz ähnlich wie hier der Regen versehen Sie Ihre Bilder übrigens auch mit Schneegestöber. Dazu wählen Sie in der Stile-Palette die Vorgabe Schnee. Sie haben dann die gleichen Anpassungsmöglichkeiten wie hier beschrieben.

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