Vom Farbnegativ zum Digitalbild – so wird’s gemacht

12. Februar 2013

Diesmal erstellen Sie eine Einstellungsebene vom Typ Farbbalance.
Aktivieren Sie die Option Tiefen. Unter Farbtonwerte geben Sie die Werte -10, -5, 0 ein.
Klicken Sie auf OK. Sollte Ihnen die letzte Korrektur zu kräftig ausfallen, reduzieren Sie einfach die Deckkraft der Einstellungsebene, etwa auf 70 %.

Wie Sie richtig scannen

Damit Sie Filmnegative oder Diapositive scannen können, benötigen Sie einen Filmscanner oder einen Flachbettscanner mit Durchlichteinheit. Sie starten das Einlesen Ihrer Vorlagen in Photoshop über Datei, Importieren.

Im Scannen-Dialog kommt es nun auf die richtigen Einstellungen an:

  1. Wählen Sie als Dokumentenquelle Negativ Film (die Bezeichnung kann je nach Scanner variieren). Den Bildtyp stellen Sie auf Farbfoto.
  2. Wichtig ist nun die richtige Auflösung: Stellen Sie mindestens 2 1.200 dpi ein – oder nehmen Sie den höchsten Wert, den Ihr Scanner ohne Interpolation liefert.
  3. Mit einem Klick auf Scannen liest Ihr Gerät das ausgewählte Negativ ein.

Weg mit dem Orange-Stich

Sobald Ihr Scanner das Bild eingelesen hat, landet es in Photoshop. Jetzt werden Sie vielleicht zunächst erschrecken: Das Farbbild ist mit einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Orange-Ton überzogen. Das liegt daran, dass das Trägermaterial des Films orange ist. Sorgen Sie also zunächst für korrekte Farben:

  1. Klicken Sie am Fuß der Ebenenpalette auf das Symbol Neue Einstellungsebene und nehmen Sie Tonwertkorrektur.
  2. Wählen Sie die Mittelton-Pipette und klicken Sie mit ihr in eine Bildpartie, die möglichst grau erscheinen soll. Schattenpartien sind dafür besonders gut geeignet.
  3. Schließen Sie den Dialog Tonwertkorrektur.

Das sieht schon deutlich besser aus. Aber die Orange-Töne sind weiterhin zu kräftig. Fügen Sie also auch noch eine Einstellungsebene vom Typ Farbton/Sättigung hinzu:

  1. Nehmen Sie Rottöne, dann klicken Sie auf die Pipette.
  2. Jetzt klicken Sie im Bild auf eine orange-rote Partie. Damit wählen Sie den Farbton aus, den Sie verändern möchten.
  3. Setzen Sie nun die Sättigung auf -30, die Helligkeit erhöhen Sie auf +15.

Wie Sie die Schatten verbessern

Sorgen Sie nun noch dafür, dass der Grünstich aus den dunklen Bildpartien verschwindet:

  1. Diesmal erstellen Sie eine Einstellungsebene vom Typ Farbbalance.
  2. Aktivieren Sie die Option Tiefen. Unter Farbtonwerte geben Sie die Werte -10, -5, 0 ein.
  3. Klicken Sie auf OK. Sollte Ihnen die letzte Korrektur zu kräftig ausfallen, reduzieren Sie einfach die Deckkraft der Einstellungsebene, etwa auf 70 %.

Ihr Bild hat nun deutlich an Strahlkraft gewonnen. Noch brillanter wirkt es, wenn Sie Ihren Scan zum Schluss schärfen: Gehen Sie ins Menü Filter und nehmen Sie Scharfzeichnungsfilter, Unscharf maskieren. Geben Sie eine Stärke von 150 % vor, für Radius nehmen Sie 2.

Beeindruckend, was Photoshop aus einem alten Farbnegativ macht – oder nicht?

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