Google arbeitet an Brille 2.0

06. April 2012

Google arbeitet derzeit mit Hochdruck an einer intelligenten Brille: Statt damit einfach nur schärfer und besser zu sehen, sollen die Besitzer in erster Linie mehr sehen - mittels digitaler Technologie sollen Informationen wie das aktuelle Wetter, neueste Nachrichten oder Sehenswürdigkeiten und Geschäfte in unmittelbar Nähe direkt auf dem Glas eingeblendet werden.

Da Google und nicht Microsoft auf die Idee gekommen ist, werkelt Android und nicht Windows im Inneren der Brille. Zwischen 250 bis 600 Dollar soll die Google-Brille kosten, von der momentan nicht einmal offizielle Prototypen existieren. Doch der Suchmaschinen-Gigant ist wild entschlossen, seine Weiterentwicklung einer gewöhnlichen Brille noch dieses Jahr auf den Markt zu bringen. 

Zugegeben, diese kühne Produktvision klingt wie ein verspäteter Aprilscherz - doch der Konzern versichert, dass es ihm ernst ist mit seinen Plänen. Schon allein aus modischen Gründen dürfte Googles Brillenplan allerdings platzen: Kaum jemand dürfte bereit sein, ein einheitliches Brillengestell zu tragen, das bei unzählige anderen Anwendern ebenfalls auf der Nase geparkt wurde.

Denn es bleibt doch zu bezweifeln, ob sich die Google-Brille zu einem ebensolchen „Must-have“ entwickelt wie das iPhone – oder ob es nicht viel eher seinen Besitzer als spleenigen Nerd entlarvt, der auf jeden Technikzug aufspringt.

Der Gedanke hinter der Google-Brille ist definitiv beachtenswert und könnte die Art und Weise verändern, wie wir Informationen erhalten und wahrnehmen. Doch der ganz große Durchbruch wird noch auf sich warten lassen – denn das Auge isst mit. Und die Eitelkeit hat auch ein Wörtchen mitzureden, wenn eine Brille "nur" deshalb getragen werden soll, um zusätzliche Infos zum aktuellen Aufenthaltsort zu erhalten.

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