Mit der kostenlosen ZeckTag-App sind Sie der Zecke einen Schritt voraus

27. Februar 2019
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Zwar hat man Spaziergang, beim Wandern, Walking oder Jogging vielleicht nicht immer eine Zeckenkarte zur Zeckenentfernung und Desinfektionsspray dabei, dafür aber mit Sicherheit das Smartphone. Und dafür gibt es jetzt von Pfizer eine neue Version der Zecken-App. Mit "ZeckTag" sind Sie gut auf die Gefahren durch Zecken vorbereitet. Der Zeckenwarner zeigt auf den ersten Blick, wie hoch am aktuellen Standort das Zeckenrisiko ist. Zudem bietet ZeckTag Infos zu Vorsorgemaßnahmen, Tipps zur Soforthilfe bei einem Zeckenstich sowie ein Stichtagebuch.

Schon beim Öffnen der App ZeckTag lässt sich das Risiko eines Zeckenstichs ganz leicht abschätzen: Ist sie rot, sind Zecken aktiv, ist sie grün, ist es nicht warm genug für die Jagdaktivitäten der Zecke. Denn erst, wenn draußen sieben Grad und mehr sind, wartet der blutsaugende Parasit auf ein Opfer. Die Außentemperatur und die Witterungsbedingungen kann man übrigens ebenfalls direkt im Zeckenbarometer ablesen. Doch ZeckTag kann noch mehr. Zum einen liefert die App kurz und knapp die wichtigsten Infos rund um Zecken sowie Irrtümer, die über das nur wenige Millimeter große Spinnentier kursieren. Aber es sind auch Tipps zu Vorsorge und Entfernung einer Zecke hinterlegt.

Wenn eine Zecke zugestochen hat, ist es wichtig, sie schnellstmöglich zu entfernen und die Einstichstelle noch mehrere Wochen auf Veränderungen hin zu beobachten. Zeigen sich Rötungen oder Schwellungen oder treten womöglich Fieber und Gliederschmerzen auf? Hierfür hält ZeckTag das Stichtagebuch bereit, in dem einfach der Zeitpunkt des Zeckenstichs festgehalten wird. Zudem können im Stichtagebuch Notizen und Bilder hinterlegt werden.

Denn oft denkt man bei Beschwerden gar nicht mehr an den kleinen Stich von vor ein paar Wochen, für den Arzt wäre diese Information aber essenziell. Das aus dem Englischen stammende Wörtchen „tag“ bedeutet so viel wie Zeichen, Etikett oder Auszeichnung. ZeckTag ermöglicht es herauszufinden, ob es aktuell wahrscheinlich ist, einer Zecke ausgesetzt zu sein. Denn wenn Zecken aktiv sind, besteht die Gefahr eines Stichs und damit der Übertragung von Krankheitserregern. Als Basis dafür nutzt ZeckTag Wetterdaten sowie die sogenannten FSME-Risikogebiete, die jedes Jahr vom Robert Koch-Institut definiert werden.

FSME ist die Abkürzung für Frühsommer-Meningoenzephalitis. FSME-Viren sind nur ein Krankheitserreger unter 50, die von Zecken beim Stechen übertragen werden können. Eine FSME-Virusinfektion kann zu einer Entzündung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems führen und schwere Langzeitschäden wie Gehbehinderungen oder Sprachstörungen nach sich ziehen. In Deutschland zählen beispielsweise weite Teile Bayerns und Baden-Württembergs als FSME-Risikogebiete, ebenso Regionen in Hessen und Thüringen.

Ein Zeckenstich lässt sich mit einigen wenigen Tricks ganz gut vermeiden: Lange Kleidung erschwert den Zugang zu freier Haut – Zecken stechen gern in dünne und gut durchblutete Hautstellen wie Kniekehle, Nacken oder Bauch. Möglichst helle Kleidung sorgt dafür, dass die braunschwarzen Klettermaxe sich besser abheben und so leichter abgesammelt werden können, bevor sie zustechen. Chemische Duftstoffe, sogenannte Repellents, werden auf die Haut aufgetragen und verringern die Stechlust der Zecken. Und außerdem empfiehlt es sich, den eigenen Körper gründlich nach Zecken abzusuchen, wenn man draußen war. Zusätzlich kann eine Impfung gegen FSME dazu beitragen, das Risiko einer Virusinfektion nach einem Zeckenstich zu verringern.

Die ZeckTag-App von Pfizer ist rund 161 MB groß und kostenlos im Google Play Store (Android) sowie im Apple-iTunes-Store (iOS) erhältlich.

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