Sicherheit versus Komfort: Welcher Smartphone-Sperrbildschirm ist für Sie der richtige?

10. Januar 2018
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Der Sperrbildschirm ist das erste, was Sie standardmäßig beim Einschalten eines Smartphones oder Tablet-PCs mit dem Android-Betriebssystem zu sehen bekommen. Dieser Bildschirm ist gleichzeitig die einzige Zugangssperre, die Unbefugte an der sofortigen Nutzung des Homescreen hindert. Hier erfahren Sie, welche Zugangssperre die wirksamste ist und wie Sie die Einrichtung vornehmen.

Nachdem Sie auf den Einschalttaster gedrückt haben, zeigt das Mobilgerät Ihnen zuerst den Sperrbildschirm. Der Sperrbildschirm wird auch als Lockscreen bezeichnet (lock = abschließen, verriegeln). Auf dem Sperrbildschirm wird der Zugang zum Mobilgerät organisiert. Typischerweise wird hier also eine PIN eingetippt, ein Passwort eingegeben oder mit dem Finger ein Verschlüsselungs-Muster gezeichnet. Einige hochwertige Smartphones bieten auch einen Fingerabdruckscanner als Zugangsmethode und sogar eine Gesichtserkennung als Authentifizierungsmethode für den rechtmäßigen Nutzer an.

Welche Zugangssperre Sie bei einem Android-Smartphone oder-Tablet nutzen können, hängt vom Gerät und der Android-Version ab. Sie sollten sich unbedingt bei jedem Gerät einmal die konkret verfügbaren Optionen zum Sperrbildschirm anschauen, denn damit beeinflussen Sie einen erheblichen Teil der Sicherheitsfunktionen. Die Einstellungen zum Sperrbildschirm legen Sie fest mittels Einstellungen (Zahnradsymbol) > Gerätesicherheit > Sperrbildschirmtyp.

1. Streichen

Dies ist die einfachste Methode, um vom Sperrbildschirm zum Homescreen zu kommen. Ein Sicherheitsmoment gibt es hier nicht. Jeder, der in beliebiger Form über den Bildschirm streicht, kann Ihr Mobilgerät daraufhin nutzen.

2. Entsperrmuster

Das Zeichnen eines Musters auf einer Matrix aus 3 x 3 oder 4 x 4 Punkten ist eine häufig genutzte Sperrmethode, denn sie ist ein guter Kompromiss zwischen Komfort und Sicherheit. Zeichnen Sie für das Festlegen Ihres Entsperrmusters eine Verbindung zwischen den Punkten, die mindestens vier Punkte verbindet und lassen dann los. Mittels „Weiter“ kommen Sie zur Bestätigung Ihres neuen Entsperrmusters.

3. PIN

Das Entsperren mittels PIN (Persönliche Identifikationsnummer) geht ebenfalls recht einfach und schnell und bietet ein höheres Sicherheitsniveau als das Entsperrmuster. Wenn Sie sich für die PIN-Eingabe entscheiden, geben Sie einen PIN-Code mit mindestens 4 Ziffern ein. Tippen Sie auf „Weiter“ und bestätigen Ihren eingegebenen PIN-Code durch Wiederholung.

4. Passwort

Das Passwort als Entsperrmethode ist noch ein Stück sicherer als die Benutzung einer PIN, denn unter den mindestens 4 Zeichen muss mindestens auch ein Buchstabe sein. Das erweitert die Anzahl der verfügbaren Zeichen um das komplette Alphabet und ist somit schwerer zu knacken.

5. Fingerabdruck

Der Fingerabdruckscanner ist die einfachste der Optionen zur biometrischen Zugangskontrolle. Voraussetzung für diese Entsperrmethode ist ein Mobilgerät mit Fingerabdruckscanner. Ihre Fingerabdrücke zum Entsperren zu verwenden, bietet Ihnen ein mittleres Sicherheitsniveau, ist aber besser als die Optionen Wischen und Muster.

6. Gesichtserkennung und Iris-Scanner

Beide biometrischen Funktionen sind komfortabel in der Anwendung und durchaus alltagstauglich, halten allerdings Hacker-Attacken nicht stand, wenn diese freien Zugriff auf das Gerät haben.

Fazit: Den besten Schutz Ihrer auf dem Mobilgerät gespeicherten Daten erzielen Sie mit dem Zugangsschutz durch ein sicheres Passwort aus Ziffern und Buchstaben. Wenn Sie einen Sperrbildschirm mit mehr Komfort wünschen und Ihr Smartphone oder Tablet das unterstützt, benutzen Sie den Fingerabdruckscanner.

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