Smartphone auf der Nase - Datenbrille "Google Glass" im Praxistest

05. Juni 2013
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Mit "Google Glass" eröffnet der Suchmaschinenriese völlig neue Einblicke. Die Datenbrille bietet allerdings nur typischen Fähigkeiten eines Mittelklasse-Smartphones, wie ein Test der c't deutlich zeigt.

Googles Datenbrille "Google Glass" ist weitaus mehr als die heftig umstrittene Spionage-Kamera, die auf der Nase sitzt. Gekoppelt an ein Smartphone blendet Google Glass wichtige Nachrichten, Termine, die Wetterlage oder den Weg zum nächsten Postamt ein. Das Computermagazin c't hat eines der ersten Entwicklermodelle getestet.

Wenn es nach Suchmaschinenriese Google geht, ist Glass in Zukunft das Accessoire der Wahl: Die Datenbrille bringt Informationen vom Smartphone ganz nah ans Auge und Ohr. "Google Glass ist für kurze Interaktionen mit geringer Informationsdichte gedacht, ganze Webseiten kann man damit nicht betrachten", erläutert c't-Redakteur Volker Zota.

In der Datenbrille steckt typische Technik eines Mittelklasse-Smartphones. Auffälligstes äußerliches Merkmal: das halbtransparente Prisma am rechten Brillenbügel auf Augenbrauenhöhe. Hier werden die Inhalte eingeblendet. Bedient wird Glass über Sprachkommandos sowie Wischen und Tippen am rechten Brillenbügel. So hält Glass die Hände frei.

Ansonsten lässt sich mit dem Entwicklermodell nicht mehr erledigen, als mit dem Smartphone samt Headset möglich ist. Doch Google zeigt, wohin die Reise gehen könnte: "Wirklich alltagstauglich wird Glass erst, wenn Google alle Infos so verknüpft, dass Termine und Nachrichten automatisch und aktuell präsentiert werden", sagt Zota. Dann weiß Google, wo man wohnt, bereitet schon einmal die Route zum Termin vor und empfiehlt bei akuter Staugefahr etwas früher loszufahren - einen Vorgeschmack davon liefert bereits Google Now.

All das ruft aber auch Datenschützer auf den Plan. Sie befürchten, dass Dritte heimlich von Glass-Trägern fotografiert oder gefilmt werden. "Natürlich kann das unter Umständen heute auch mit einfachen Smartphones geschehen, aber je unauffälliger Datenbrillen werden, desto größer das Risiko, jemandem unbemerkt vor die Linse zu laufen", so der c't-Experte. Kritiker fragen außerdem, was Google mit den gespeicherten Daten seiner Glass-Nutzer macht.

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