So tut Sie Gutes mit der ungenutzten Rechenleistung Ihres Smartphones

04. September 2019
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, Komponenten, News & Trends, Windows Tuning & System, Linux Tuning & System, Android, Multimedia ...

Mit smoost lassen sich gemeinnützige Vereine und Organisationen finanziell unterstützen, ohne dafür eigenes Geld auszugeben. Die App des gleichnamigen Startups aus Oberfranken wandelt ungenutzte Rechenzeit von Smartphones oder Computern in Geld für den guten Zweck um. Mit smoost soll Vereinen geholfen werden, möglichst unkompliziert Geld zu sammeln.

Die kostenlose App funktioniert kinderleicht: Immer wenn man sein Handy auflädt, beginnt die App damit Rechenaufgaben für Industrie und Wissenschaft zu lösen. Für die gelieferten Ergebnisse wird dem zuvor ausgewählten Verein ein kleiner Geldbetrag gutgeschrieben. Das kann man sich so vorstellen, als wenn man den Taschenrechner seines Handys nutzen würde, um reihenweise Aufgaben zu lösen.

Industrie und Wissenschaft haben einen hohen Bedarf an Rechenkraft und bezahlen viel Geld dafür, beispielsweise um komplexe Simulationen oder spezielle Berechnungen durchzuführen. Mit smoost kann jeder Nutzer ganz einfach beim Lösen solcher Berechnungen helfen und so gleichzeitig Gutes tun. Dabei ist die Leistung von Smartphones nicht zu unterschätzen: Die Rechenkraft aller Smartphones weltweit ist mehr als tausendmal so groß wie die des schnellsten Supercomputers, es ist also unvorstellbar viel Power, die jeden Moment brachliegt und erst durch smoost für den guten Zweck nutzbar gemacht wird.

Bislang konnte das Unternehmen mehrere tausend Vereine und Organisationen bei der Realisierung ihrer Projekte finanziell unterstützen – sei es bei der Anschaffung neuer Trikots, dem Bau von Spielplätzen, der Erhaltung von Schwimmbädern oder der Finanzierung von Flüchtlings- und Entwicklungshilfen. Durch smoost sind seit Unternehmensgründung rund 500.000 Euro an gemeinnützige Vereine und Organisationen ausgeschüttet worden. Neben vielen kleinen und mittelgroßen Vereinen bundesweit, kooperiert smoost auch mit renommierten Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz, der DLRG oder Oxfam.

Die smoost UG (haftungsbeschränkt) wurde im Jahr 2013 von Rainer Rother, Thomas Helmrich und Elias Fecher in Gundelsheim bei Bamberg gegründet und beschäftigt fünf Mitarbeiter. Der Name smoost leitet sich aus den englischen Wörtern „smart“ und „to boost“ ab, was sich frei mit „clever helfen“ übersetzen lässt. Die gleichnamige App ist für Android und iOS kostenlos in den jeweiligen Stores erhältlich. Mit ihr können die Nutzer ihre ungenutzte Rechenleistung während des Ladevorgangs zur Verfügung stellen, um Vereine finanziell zu unterstützen. Der Dienst läuft auf jedem Rechner, auf jeder Plattform und in jedem Browser, die Apps für Android und iOS finden wie wie üblich in den Shops der Betreiber. Weitere Informationen erreichen Sie unter smoo.st

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