Spione aussperren mit Firefox

24. September 2019
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Die Entwickler von Mozilla waren fleißig. Die aktuelle Version 69 des beliebten Firefox-Browsers schützt Sie besser gegen die allgegenwärtigen Datenkraken.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source. Firefox blockiert Schadprogramme. Kriminelle missbrauchen die PCs von ahnungslosen Nutzern, um auf deren Kosten digitales Geld, so genannte Kryptowährungen zu erzeugen. Das belastet den Rechner und erhöht die Stromrechnung. Viele dieser Angriffe finden im Browser beim Besuch infizierter Internetseiten statt. Seit der Version 69 blockiert Firefox solche Aktivitäten.

Spione müssen draußen bleiben
Werbenetzwerke verfolgen Sie quer durchs Internet. So genannte "Tracking Cookies" speichern beim Besuch einer Seite einen digitalen Stempel auf Ihrem PC, der beim Besuch anderer Seiten wieder ausgelesen wird. In der neuen Version 69 schiebt Firefox dem einen Riegel vor.

Auch raffinierte Spione werden ausgesperrt
Einige Datenkraken lassen sich von blockierten Tracking Cookies nicht aufhalten. Sie verwenden das so genannte "Browser Fingerprinting". Dabei wird online gemessen, wie Ihr PC auf bestimmte Anforderungen reagiert. Diese Messwerte sind auf jedem PC ein bisschen anders, es entsteht ein eindeutiger Fingerabdruck. Und schon wieder kann man Sie quer durchs Internet verfolgen. Im aktuellen Firefox können Sie aber auch das unterbinden. Dazu klicken Sie in den Einstelungen unter "Datenschutz & Sicherheit" auf "Streng".

Ein Update alle vier Wochen
Ab 2020 will Mozilla alle vier Wochen eine neue Firefox-Version herausbringen. Da Unternehmen so schnelle Updates in der Regel nicht schätzen, bleibt die Firefox-Version für Firmen (ESR) von der Hektik verschont und bekommt nur einmal im Jahr ein Update.

Gegen die Passwort-Pest
Passwörter sind lästig. Der neue Standard WebAuthn will ihnen den Garaus machen, indem er Passwörter durch Fingerabdrücke oder Hardware-Schlüssel verwendet, so genannte FIDO2-Sticks. Firefox unterstützt diese Technik seit der Version 68.

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