Warum Firefox 2017 keine große Rolle mehr spielen wird

26. März 2011
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Firefox hat nahezu zwei Jahre gebraucht, um von Version 3.5 auf Version 4.0 zu springen. Zwischen Version 3.0 und Version 4.0 sind drei Jahre ins Land gestrichen – im schnelllebigen PC-Sektor eine kleine Ewigkeit. Chrome hat im selben Zeitraum ganze zehn Versionen veröffentlicht und ist am 2. September 2008 bei null gestartet.

Dieser überdeutliche Unterschied bei der Entwicklungsgeschwindigkeit zeigt, wohin die Zukunft geht: Neue Funktionen, mehr Performance und eine immer weiter zunehmende Bedeutung des Browsers für die tägliche Arbeit stehen im Mittelpunkt.

Diese Erkenntnis hat sich natürlich auch bei den Firefox-Entwicklern durchgesetzt, die deshalb in diesem Jahr noch Firefox 5, Firefox 6 und Firefox 7 veröffentlichen wollen. Diese ehrgeizigen Pläne dürften sich jedoch als zu ambitioniert erweisen, da gravierende Gründe dagegen sprechen, dass die Schlagzahl innerhalb weniger Wochen so drastisch erhöht werden kann.

Der entscheidende Nachteil von Firefox ist jedoch das fehlende Apps-System: Als die ersten Add-Ons für Firefox erschienen, wurden sie noch als heiliger Gral gefeiert und sorgten für einen Funktionsumfang, an dem sich die Konkurrenz jahrelang die Zähne ausbiss. Doch inzwischen sind Apps das Maß aller Dinge, die plattformübergreifend und auf jedem Gerät zur Verfügung stehen. Die Firefox-Erweiterungen müssen hingegen installiert werden, sodass ihre Funktionen beispielsweise auf dem Tablet-PC ohne installierten Firefox-Browser nicht genutzt werden können.

Google und Microsoft folgen hingegen einer ganz anderen Design-Philosophie: Code sollte nach Möglichkeit nur ein einziges Mal geschrieben werden und dann auf allen Plattformen zur Verfügung stehen. Außerdem setzen die beiden Software-Riesen komplett auf Apps, anstelle zusätzliche Funktionen mit ihren Browsern zu verzahnen.

Wir befinden uns bereits mit großen Schritten auf dem Weg in ein neues Zeitalter, in dem der PC zwar weiterhin die Hauptrolle spielt, in dem sich aber auch Nebendarsteller wie Smartphone, Tablet-PCs und Internet auf dem Fernseher immer mehr in den Vordergrund drängeln. Auf diese Entwicklung haben sich Google und Microsoft bereits vorbereitet, auch wenn man Microsoft immer wieder mangelndes Entwicklungstempo vorwerfen kann. Microsoft kann sich hingegen noch dadurch retten, dass die Zeichen der Zeit mittlerweile erkannt wurden und mehr als genügend Marktmacht vorhanden ist, um die Fehler aus der Vergangenheit zu überleben. Für Firefox wird es hingegen eng, denn die Nutzerzahlen stagnieren bereits und die Zukunft sieht alles andere als rosig für den einstigen Hoffnungsträger aus.

Wir werden in unregelmäßigen Abständen die aktuelle Browser-Situation für Sie analysieren: Der Browser wird künftig immer mehr zur wichtigsten Anwendung auf dem Rechner, während Programme immer häufiger ins Internet abwandern werden, anstatt lokal installiert zu werden.

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