Der PC im PC

09. Januar 2018
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Sie möchten Linux ausprobieren, haben aber Angst um Ihr Windows? Dann installieren Sie doch einfach eine VirtualBox! Das ist ein Programm, das einen virtuellen PC im PC simuliert. Darauf können Sie gefahrlos experimentieren.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source. Um einen virtuellen PC im PC zu betreiben, installieren Sie das quelloffene Programm VirtualBox. Bei der Installation werden Sie gewarnt, dass der PC vorübergehend vom Netz getrennt wird. In den meisten Fällen ist das kein Problem. Außerdem kann es sein, dass Windows Sie fragt, ob eine spezielle Netzwerkschnittstelle installiert werden darf. Das können Sie problemlos bejahen.

Um Ihren ersten virtuellen PC zu erzeugen, klicken Sie nach der Installation in VirtualBox links oben auf "Neu". Es erscheint ein Assistent, der Sie in mehreren Schritten durch den Vorgang leitet. Zuerst geben Sie Ihrem virtuellen PC einen Namen und geben an, welches Betriebssystem Sie darauf installieren möchten. Neben Windows, Linux und Mac stehen auch einige weniger bekannte Systeme zur Verfügung. Und wenn Sie etwas ganz exotisches installieren möchten, klicken Sie auf "Other", zu Deutsch: "Anderes".

Zu jedem Betriebssystem können Sie dann noch eine Version einstellen. Es stehen viele Versionen zur Verfügung, bei Windows reichen sie zurück bis zum antiken Windows 3.1. Nach einem Klick auf "Weiter" stellen Sie die Größe des Arbeitsspeichers ein. Für die meisten Systeme gibt VirtualBox eine Empfehlung vor. Die virtuelle Maschine sollte aber nicht mehr als die Hälfte des vorhanden Speichers beanspruchen.

Im nächsten Schritt richten Sie die Festplatte ein. Wenn Sie die Box ausschließlich von einem USB-Stick starten wollen, kreuzen Sie "Keine Festplatte" an. Ansonsten kann das Programm eine "Festplatte erzeugen" oder eine "Vorhandene Festplatte verwenden". Als "vorhandene Festplatte" können Sie aber nicht eine Ihrer normalen Festplatten einbinden. Statt dessen brauchen Sie eine Datei, in der eine virtuelle Festplatte gespeichert ist. Diese Option ist daher nur sinnvoll, wenn Sie bereits früher einen virtuellen Rechner hatten und dessen Festplattendatei jetzt wieder verwenden möchten.

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