Nur zur Sicherheit – Ihr Passwortcheck mit Google Chrome

04. März 2020
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, Komponenten, News & Trends, Windows Tuning & System, Linux Tuning & System, Android, Multimedia ...

Für Ihre verantwortungsvolle Internet-Nutzung ist das Verwenden von sicheren Passwörtern ein grundlegend entscheidender Faktor. Das wissen auch die bösen Buben im Internet und hacken bevorzugt ganze Datenbanken, teils mit Millionen von E-Mail-Adressen und Passwörtern.

Allerdings wird es zugegeben immer schwieriger, alle Passwörter unter Kontrolle zu haben, bei aktiven Nutzern kommen schnell Dutzende, ja teils sogar hunderte von Passwörtern zusammen, die sich kein Mensch mehr auswendig und fehlerfrei merken kann.

Als Hilfestellung bieten daher Browser wie Google Chrome an, Zugangsdaten im Programm selbst zu speichern. Das verbessert den Komfort ungemein, birgt aber auch ein Restrisiko, denn schließlich ist der Browser als Anzeigeprogramm für Internet-Inhalte eine der Software-Komponenten, die den direktesten Kontakt zum Internet haben.

Wenig bekannt ist, dass Google einen Passwortcheck anbietet, mit dem Sie die in Chrome hinterlegten Passwörter daraufhin prüfen können, ob sie vielleicht als Teil eines Datenbank-Hacks entwendet wurden und somit Kriminellen bekannt sind. Wenn Sie also Passwörter im Chrome-Browser speichern, können Sie diese in den folgenden Schritten auf Hacks überprüfen: 

  1. Starten Sie Chrome und melden sich nötigenfalls mit Ihrem Google-Konto an.
  2. Öffnen Sie die Internetseite https://passwords.google.com/checkup/start.
  3. Klicken Sie auf PASSWÖRTER PRÜFEN und folgen den Anweisungen. Der Test dauert nur wenige Augenblicke.

Bestenfalls erscheint als Ergebnis die Meldung „Keine gehackten Passwörter“. Wenn dagegen „X gehackte Passwörter“ erscheint, sollten Sie schnell handeln und diese Passwörter ändern.

Zudem erhalten Sie den Hinweis, ob Sie wiederverwendet (mehrfach eingesetzte) Passwörter benutzen. Zur Sicherheit sollten Sie unterschiedliche Passwörter für jede Website, App und Dienste verwenden, um optimalen Schutz zu realisieren. Der Grund: Falls Hacker Zugriff auf mehrfach verwendete Passwörter erhalten, können sie sich auch in mehreren Webseiten und Diensten.

Zudem prüft Google auch, ob Sie schwache Passwörter verwenden und auf welche Dienste dies zutrifft. In diesen Fällen sollten Sie veraltete, schwache Passwörter gegen längere aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen tauschen.

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