Secure Eraser 4.3: Kostenloser Datei-Shredder ist bereit für Windows 10

22. Juli 2015
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Was weg muss, muss “richtig” weg. Der Secure Eraser kann Dateiinhalte so vernichten, dass sie auch wirklich dauerhaft von der Festplatte verschwinden. Sie werden vor dem Löschen einfach mit redundanten Daten überschrieben. Die neue Version 4.3 macht das Programm noch schneller und stabiler. Und es ist bereits kompatibel zu Windows 10.

Cyber-Gauner können auf den Rechnern ihrer Opfer leicht den “Houdini” machen: Längst mit den Windows-Bordmitteln gelöschte Dateien erwachen plötzlich wieder zum Leben. Denn nur weil die Dateien nicht mehr im Dateimanager angezeigt werden, heißt das noch lange nicht, dass sie tatsächlich verschwunden sind. Mit handelsüblichen Tools lassen sie sich überraschend leicht wiederherstellen.

Ganz egal, ob Privatanwender oder Firma: Es gibt Dateien, die sollten besser für immer gelöscht bleiben. Sie enthalten vielleicht ganz sensible Firmeninterna. Oder sehr private Informationen. Es wird also ein Tool benötigt, dass diese Dateien so sicher löschen kann, dass sie sich auf keinem bekannten Weg wiederherstellen lassen.

Dabei hilft seit Jahren das für Privatanwender kostenfreie Tool Secure Eraser. Das Programm überschreibt Dateien, Ordner, Partitionen und ganze Festplatten vor dem Löschen mehrfach mit bedeutungslosen Zeichenfolgen, um auf diese Weise den vorhergehenden Inhalt für alle Zeiten auszumerzen. Auf Wunsch kann auch der gesamte freie Platz der Festplatte überschrieben werden. Der Anwender kann dabei aus den fünf Standards US DoD 5220.22-M E, US DoD 5220.22-M ECE, Deutscher Standard und Peter Gutmann frei wählen. Zum sicheren Löschen braucht das Tool nicht einmal direkt aufgerufen werden. Der Befehl steht auch im Kontextmenü des Dateimanagers und des Papierkorbs zur Verfügung.

Die neue Version 4.3 vom Secure Eraser präsentiert sich in einer noch stabileren und schneller arbeitenden Fassung. Die wichtigste Neuerung: Das Programm ist nun bereit für Windows 10. Viele Anwender haben sich auch gewünscht, dass der Status des letzten Schalters gesichert wird. Ein Schalter erlaubt es etwa, nach dem Löschvorgang automatisiert das Programm zu beenden oder Windows neu zu starten.

Der Secure Eraser 4.3 wird in der Standard Edition zum Download angeboten. Privatanwender nutzen diese Version gratis. Die Standard Version blendet gelegentlich ein Infofenster ein. Wer das Programm gewerblich einsetzt, bezahlt 40 Euro. Privatanwender, die das Anrecht auf einen Support haben und das Infofenster entfernen möchten, zahlen 20 Euro für die Privatlizenz. Das Programm arbeitet unter Windows XP, 2003, Vista sowie Windows 7, 8 und 10.

Erhalten Sie regelmäßig die wichtigsten Freeware-Tipps in Ihr Postfach!

Jetzt gratis per E-Mail

DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Weitere Artikel zum Thema

Weitere Artikel

Ein eleganter Spiegeleffekt für Ihre Fotos

Achtung: Wenn Sie anonym ins Netz gehen, sollten Sie dieses Update sofort einspielen

Sicherer Durchblick mit der neuen Scheibenwischer-App von Bosch


Die besten Linux- und OpenSource Tipps für Sie!

Jetzt gratis per E-Mail

  • die besten Tipps
  • völlig kostenlos
  • jederzeit abbestellbar
DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Experten

Rudolf Ring twittert für @Computerwissen

Die von Ihnen eingegebene E-Mail Adresse ist nicht korrekt. Bitte korrgieren Sie Ihre Eingabe und klicken Sie auf "OK":

Bitte wählen Sie mindestens einen Newsletter aus und klicken Sie auf "OK"