AOL: Gigantische Umsätze durch ahnungslose Kunden

29. Januar 2011
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die AOL-Werbung mit Boris Becker und dem legendären Satz “Bin ich schon drin?” - in den 90er Jahren war AOL eine Instanz im Internet:

Kaum ein Benutzer, der nicht über AOL ins Internet ging oder zumindest wegen der CD-ROMs stöhnte, die der Konzern in rauen Mengen per Post verschickte. Ihr Inhalt: Die Einwahl-Software, um über AOL ins Internet zu gehen. Rund 35 Millionen Kunden zählte AOL zu seinem Höhepunkt, bevor der tiefe Fall begann.

Da das Geschäft mit schnellen DSL-Anschlüssen verpennt wurde, brach die Kundenzahl rapide ein und der Konzern dümpelt jetzt bei einem Bruchteil der einstigen Zahlen. Und es könnten noch weit weniger Kunden sein, wenn AOL nicht ein “schmutziges Geheimnis” hätte:

Zahlreiche Kunden surfen noch immer mit ihrem langsamen und teuren AOL-Vertrag, weil sie schlichtweg davon ausgehen, dass dieser Vertrag notwendig ist, um die eigene E-Mail-Adresse bei AOL abzurufen! Häufig ist es auch blanke Unwissenheit, da der Konzern seine Kunden natürlich nicht darüber informiert, dass Konkurrenten einen deutlich schnelleren Anschluss für deutlich weniger Geld anbieten.

Laut eines Bericht des amerikanischen Magazin “New Yorker” sollen bis zu 75 Prozent der Einnahmen aus dem Geschäft mit Internet-Anschlüssen aus Verträgen mit Kunden stammen, die längst deutlich günstiger surfen könnten. Glücklicherweise betrifft dieses Problem keine deutschen Anwender, da sich AOL vor knapp einem Jahr aus der Bundesrepublik zurückgezogen hat.

Doch diese bedenkliche Geschichte ist trotzdem ein guter Anlass, auch mal den eigenen DSL-Vertrag zu überprüfen: Vielleicht können Sie auch deutlich günstiger surfen und halten nur aus Gewohnheit oder Bequemlichkeit an Ihrem alten Vertrag fest, obwohl er Monat für Monat viel zu viel Geld kostet?

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