Bald auch Firefox und Opera per Windows-Update?

31. Mai 2009
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Wenn es nach dem Willen der EU-Wettbewerbsbehörde geht, dann könnte Microsoft bald dazu verdonnert werden, nicht nur den Internet Explorer standardmäßig als Browser mitzuliefern, sondern auch Firefox und Opera als automatisches Update anzubieten.

Den Wettbewerbsschützern ist die starke Kopplung von Betriebssystem und Browser schon seit Jahren ein Dorn im Auge, doch bisher waren alle Auflagen gegen Microsoft wenig erfolgreich.

 

Die EU wirft Microsoft vor, den Internet Explorer zu stark mit seinem Betriebssystem zu verzahnen, sodass Mitbewerber wesentlich weniger Chancen hätten. Dadurch verstößt Microsoft gegen das europäische Wettbewerbsrecht, indem das Unternehmen den Browsern anderer Hersteller keinen Zugang gewährt - Anwender, die eine Alternative zum Surfen nutzen möchten, müssen diese selbst herunterladen und installieren.

 

Das neue EU-Verfahren wurde durch einen Vorstoß des Browserentwicklers Opera in die Wege geleitet. Bislang ist noch kein abschließendes Urteil gefallen, doch ein Sprecher der EU-Wettbewerbsbehörde teilte gegenüber dem "Wall Street Journal" mit, dass ein Urteil gefällt werden soll, dass die "Entscheidungsfreiheit stärkt". Bereits vor einigen Tagen wurde der Chip-Hersteller Intel zur höchsten Kartellstrafe verurteilt, die ein Unternehmen jemals zahlen musste: 1,48 Milliarden Dollar muss das Unternehmen berappen, weil es den freien Wettbewerb stark behindert hat.

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