Das erwartet Sie in Firefox 4.0

15. Mai 2010
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Wie bereits bekannt, wird Firefox 3.6.4 die letzte Firefox-Version sein, die vor dem Sprung auf Versionsnummer 4.0 erscheinen wird. Zunächst war noch Version 3.7 geplant, bei der sich die Arbeiten größtenteils auf die aufpolierte Oberfläche beschränken sollten. Doch diesen Zwischenschritt überspringt Mozilla und richtet sein gesamtes Augenmerk auf Firefox 4.0:

 Die Ziele für Firefox 4.0 sind dabei klar definiert - der Browser soll nicht nur deutlich schneller werden, sondern auch noch umfassender konfigurierbar sein. Dem Anwender sollen alle Möglichkeiten an die Hand gegeben werden, um die volle Kontrolle über Firefox 4.0 zu besitzen. Außerdem sollen natürlich auch die aktuellen sowie kommenden Web-Standards unterstützt werden. Dazu zählt in erster Linie der HTML 5-Standard, der dem Internet zu seinem nächsten Quantensprung verhilft. Viele Webseiten haben bereits auf HTML 5 umgestellt - darunter auch große Videoportale wie YouTube.

In einer Online-Präsentation gehen die Entwickler von Firefox detailliert auf ihre Pläne für Firefox 4.0 ein: In den Untiefen der Präsentation finden sich auch überaus interessante Infos zu einer geplanten 64-Bit-Version von Firefox. Dabei würde es sich um eine längst überfällige Entwicklung handeln, denn zahlreiche Anwender nutzen bereits 64-Bit-Betriebssysteme. Allerdings hinken auch die anderen Browser-Entwickler noch hinter, wobei der schwarze Peter jedoch an anderer Stelle zu suchen ist: Viele Erweiterungen wie etwa Adobe Flash liegen nicht in 64-Bit-Versionen vor oder sorgen für Kompatibilitätsprobleme. Deshalb könnte eine 64-Bit-Version von Firefox 4.0 nur mit einigen Kompromissen bei der Kompatibilität genutzt werden.

Ein weiterer spannender Planungspunkt ist die Hardware-Beschleunigung von Webseiten: Dazu wird die Rechenleistung des Grafikprozessors genutzt, um aufwendige Webseiten schneller darstellen zu können.

Vorsorglich sind jedoch alle Informationen in der Präsentation mit dem Hinweis "Plans might chance - Pläne könnten sich ändern" versehen.

Als relativ gesichert gelten jedoch die Änderungen an der Benutzeroberfläche von Firefox 4.0:

Die neue Oberfläche soll deutlich reduzierter und minimalistischer anmuten, indem auf selten bis kaum benötigte Schaltflächen verzichtet wird.

Außerdem sollen Web-Applikationen eigene Tabs bekommen, die permanent angezeigt werden. Damit es dadurch nicht zu chronischem Platzmangel in der Tableiste kommt, sollen diese Tabs jedoch deutlich platzsparender sein - es wird lediglich das Icon der jeweiligen Webseite angezeigt. Folglich würde ein Klick auf das Icon des Google-Kalenders ausreichen, um anschließend einen neuen Termin anlegen zu können.

Updates soll Firefox 4.0 im Hintergrund herunterladen, um den Anwender nicht mit seinen Update-Hinweisen aus dem Workflow zu reißen. 

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