Firefox 3.6 soll auch als 64-Bit-Version veröffentlicht werden

11. Juli 2009
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Während Betriebssysteme und rechenhungrige Profi-Anwendungen wie beispielsweise CAD-Programme oder Bildbearbeitungs-Tools oft auch in einer Version für 64-Bit-Systeme vorliegen, ist der beliebte Browser Firefox bislang offiziell nur als 32-Bit-Software erhältlich.

 Bereits zuvor hatte es zwar inoffizielle 64-Bit-Versionen von Firefox gegeben, die von einem Entwickler erstellt wurden, der unter dem Namen „Makoto“ aktiv ist, doch wirkliche Verbreitung fanden diese Versionen nie. Doch das soll sich in absehbarer Zukunft angeblich ändern: Dieser anonyme Entwickler hat nämlich jetzt bekannt gegeben, dass es sich nach den inoffiziellen 64-Bit-Versionen von Firefox 3.0 und Firefox 3.5 bei Firefox 3.6 um die erste Firefox-Version handeln soll, die auch offiziell in einer Version für 64-Bit-Systeme vorliegt.

Bei ersten Performance-Messungen soll sich gezeigt haben, dass insbesondere beim Streamen von Multimedia-Inhalten große Geschwindigkeitsvorteile mit der 64-Bit-Version erzielt werden konnten. Auch die Anzeige von Webseiten, die aus Sicherheitsgründen ausschließlich verschlüsselt übertragen werden, lief wesentlich schneller ab. Allerdings lassen sich den spärlichen Infos keine konkreten Prozentwerte bzw. genaue Messergebnisse entlocken, sodass ein direkter Vergleich mit den bereits existierenden 32-Bit-Versionen nicht möglich ist.

Über weitere Entwicklungen halten wir Sie natürlich auf dem Laufenden, da insbesondere Power-User von einer 64-Bit-Version von Firefox durchaus profitieren könnten, während zum sporadischen Surfen im Netz weiterhin die 32-Bit-Version ausreichen wird. Ob ein Browser mit 64-Bit zu einer weiteren Verbreitung der bislang immer noch eher zögerlich eingesetzten 64-Bit-Systeme führt, ist ebenfalls eher fraglich, denn dort sind bislang immer noch die Betriebssystem-Entwickler in der Pflicht, konkrete Argumente für einen Wechsel auf 64-Bit-Systeme zu liefern, die bislang noch Mangelware sind.

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