Google Street View: Daten und Fakten zur Einspruchsfrist

02. November 2010
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Google Street View hat in diesem Jahr das berühmt-berüchtigte Sommerloch hervorragend ausgefüllt, vor dem sich deutsche Medien jedes Jahr aufs Neue fürchten.

Wir hatten Sie bereits im Vorfeld ausführlich über die Vor- und Nachteile informiert. Außerdem haben wir detailliert erläutert, wie Sie Einspruch einlegen können, damit Ihr Zuhause nicht bei Street View auftaucht. Wie wir aus zahlreichen Leserrückmeldungen wissen, wurde von diesem Angebot reger Gebrauch gemacht. Doch wie sieht es im Rest der Republik aus?

Google hat jetzt erste Zahlen veröffentlicht: In den 20 deutschen Städten, für die Street View in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen wird, existieren exakt 8.458.084 Haushalte. Davon haben 2,89 Prozent Widerspruch gegen Street View eingelegt.

In einer Umfrage, die Bild am Sonntag durchgeführt hat, äußerte über die Hälfte der Teilnehmer, nicht mit einer Abbildung des eigenen Zuhauses bei Street View einverstanden zu sein. Diesen hohen Umfrage-Ergebnissen steht jetzt eine vergleichsweise niedrige Zahl von lediglich 2,89 Prozent entgegen.

Zwischen Wort und Ziel steht jedoch die Tat und hier kann Google keinesfalls der schwarze Peter zugeschoben werden: Der Suchmaschinen-Riese hat alle Möglichkeiten geboten, gegen die Aufnahme der eigenen Wohnung in den Index von Street View Widerspruch einzulegen. Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass der Widerspruch mit einem gewissen Aufwand verbunden war und diesen Aufwand viele Bürger deshalb gescheut haben. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass diese Umfrage für ganz Deutschland gilt und nicht nur in den 20 Städten durchgeführt wurde, in denen die Street View-Fahrzeuge unterwegs waren.

Doch angesichts einer Zahl von 2,89 Prozent sieht die landesweite Hysterie im Sommer inzwischen nur noch wie ein Sturm im Wasserglas aus. Hochgerechnet auf ganz Deutschland würde dieser Wert übrigens rund 1 Million Einsprüche gegen Street View entsprechen. Das sieht auf den ersten Blick nach viel aus, relativiert sich aber ebenfalls schnell, wenn die überwiegende Ablehnung gegen Street View berücksichtigt wird.

Diejenigen unserer Leser, die gegen Street View Einspruch einlegen wollten, haben sicherlich auch entsprechend gehandelt und sich nicht von der herrschenden Hysterie anstecken lassen. Was aber ist mit jenen Bürgern, die ebenfalls gegen Street View, aber trotzdem die Einspruchsfrist tatenlos verstreichen ließen? Eine Frage, die Datenschützer in ganz Deutschland noch monatelang beschäftigen wird.

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