Opera Unite – Browser wird zum Webserver

20. Juni 2009
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Klotzen statt Kleckern scheint das Motto bei Opera zu sein, denn nicht weniger als eine „Neuerfindung des Internets“ hatten die Entwickler der beliebten Browser-Alternative versprochen. Soviel sei bereits jetzt verraten: Dies ist ihnen nicht gelungen, doch der neue Service namens „Opera Unite“ könnte durchaus einiges Potenzial entfalten.

Im Kern ist Opera Unite eine Sammlung nützlicher Funktionen, mit denen sich das Internet und insbesondere dessen soziale Komponenten leichter und effektiver nutzen lassen. Das Teilen von Fotos mit mehreren Freunden wird durch Opera Unite deutlich vereinfacht, denn nach dem Einloggen über die eigene Opera-ID (die vorher angelegt werden muss bzw. durch die Nutzung von My Opera bereits vorhanden ist) stehen mehrere Dienste zur Verfügung. Diese Dienste sind auch für andere über eine eindeutige Adresse abrufbar – beispielsweise „http://desktop.hansmuster.operaunite.com/photo_sharing“. Diese URL ist nach folgendem Muster aufgebaut: „desktop“ bezeichnet den Rechner, auf dem diese Inhalte gelagert sind, während „hansmuster“ für den Benutzernamen steht. Bei „photo_sharing“ handelt es sich um den Dienst, der aufgerufen werden soll.

 

Neben dem Photo-Sharing, also dem Teilen von Fotos mit Freunden und Bekannten, stehen auch ein Dienst zum Teilen von Dateien sowie ein Media-Player und ein Webserver bereit. Mit dem „Lounge“-Dienst kann ein Chat mit anderen Nutzern gestartet werden, während über den „Fridge“-Dienst (zu deutsch: Kühlschrank) kurze Botschaften hinterlassen werden können für Anwender, die momentan  nicht am Rechner sitzen – ähnlich wie das Hinterlassen eines Klebezettels am Kühlschrank für Familienmitglieder.

 

Benötigt wird zur Nutzung all dieser Dienste jedoch eine spezielle Opera-Version, in der Opera Unite integriert ist: http://labs.opera.com/news/2009/06/16/

 

Mit der Neuerfindung des Internets ist es also nichts geworden – doch diese vollmundige ‚Androhung‘ war ohnehin mehr als Marketingfloskel und als probates Mittel zum Erzeugen von Aufmerksamkeit gemeint. Was Opera mit Opera Unite jedoch gelungen ist, ist das sinnvolle Zusammenführen mehrerer oft benötigter Dienste und Funktionen unter einem Dach. Statt also mehrere einzelne Anwendungen zu nutzen oder auf die Dienste mehrerer Webseiten zurückzugreifen, könnte Opera Unite eine interessante Alternative sein. Allerdings bieten Anwendungen bzw. Webseiten, die sich auf einzelne Aufgaben konzentriert haben, weit reichendere und speziellere Funktionen, denen Opera Unite bislang nicht das Wasser reichen kann. Doch das könnte sich noch ändern, denn im Grunde ist Opera Unite ein Webserver, der mit Diensten erweiterbar ist – und um die Entwicklung neuer Dienste kümmert sich nicht nur Opera, sondern auch die Community, die von Opera dazu aufgefordert ist, neue Dienste zu entwerfen. Bei der Programmierung kommen die gängigen Web-Standards wie HTML, JavaScript und CSS zum Einsatz.

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