Würden Sie ein Open-Source-Smartphone für 700 Dollar kaufen?

01. August 2019
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Heute im Newsticker: Ein teures und ein billiges Smartphone (beide mit Linux), Software für Filmproduzenten und ein gründlich misslungenes Beispiel für Bürgerbeteiligung.

Open Source für Filmemacher
Die amerikanische Filmakademie, die mit dem Oskar, betreibt ein Gemeinschaftsprojekt für Software-Entwicklung. Dort engagieren sich neuerdings auch Netflix und Amazon. Die Entwickler kümmern sich um Farben, 3D-Daten für Trickfilme, erweiterte Kontraste (HDR) und dergleichen mehr.
https://www.aswf.io/

Smartphone Librem 5 wird teuer
Open Source ist nicht immer billig. Vor allem, wenn Geräte möglichst durch und durch quelloffen sein sollen, müssen die Entwickler viel Aufwand treiben, der sich in entsprechenden Preisen niederschlägt. Wie der Anbieter mitteilt, soll das quelloffene Smartphone Librem 5 für 699 Dollar angeboten werden. Dafür soll es besonders sicher und haltbar sein.
https://puri.sm/posts/librem-5-smartphone-final-specs-announced/

Smartphone PinePhone wird billig
Librem ist nicht die einzige Firma, die an einem Linux-Telefon arbeitet. Konkurrent Pine will sein PinePhone deutlich preiswerter anbieten: Es soll nur 150 Dollar kosten – in China. Ob und zu welchem Preis es nach Europa kommt, muss sich noch zeigen.
https://www.pine64.org/pinephone/

Thüringer Landtag vergrault Bürger
Warum funktioniert Bürgerbeteiligung in der Politik eigentlich so schlecht? Falls Sie sich diese Frage auch manchmal stellen, dann werfen Sie doch mal einen Blick auf dieses Formular. Das enthält sage und schreibe 20 Felder, die man ausfüllen muss, bevor man seine Meinung sagen darf. Da wundert es mich nicht, dass sich an der Beteiligungsplattform des Thüringer Landtags kaum jemand beteiligen mag. Da nützt es auch nichts, dass die Plattform auf der quelloffenen Software Drupal beruht.

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