Besserung in Sicht - Onboard-Grafik versus Grafikkarte

09. Januar 2013
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Wer seinem Sehzentrum wirklich eine HighEnd-Grafik gönnen möchte, kommt an einer leistungsfähigen Grafikkarte im PC nicht vorbei. Das belegen diese Praxis-Beispiele.

Die Standard-Ausstattung bei neuen Desktop-PCs besteht heute in einem Grafik-Modul, das Teil des Mainboards (der Hauptplatine) ist. Es kommt also zu keine zusätzliche (dedizierte) Grafikkarte zum Einsatz. Das reduziert für den PC-Hersteller die Produktionskosten, denn es wird nicht nur die Grafikkarte „eingespart“, zudem ist die Assemblierung weniger aufwändig und die Kühlung des Systems einfacher. Der aktuelle Trend ist daher, die klassische CPU (Central Processing Unit) mit der GPU (Graphic Processing Unit) zu einem Baustein zu verschmelzen, wie es AMD mit dem Bulldozer-Design macht, das als APU (Accelerated Processing Unit) Eingang in den Markt gefunden hat.

Allerdings ist nicht zu vernachlässigen, dass einer separaten Grafikkarte in einem PC ein enormes Tuningpotenzial innewohnt und in vielen Fällen zu den sinnvollsten Tuningmaßnahmen überhaupt zählt. Das belegen die folgenden Praxisbeispiele:

  • Aktuell hat Microsoft den Internet Explorer in Version 10 veröffentlicht, der bei Windows 8 standardmäßig im Lieferumfang ist. Nun gibt es den IE10 auch für Windows 7 zum Nachrüsten, wobei die Besonderheit ist, dass der Browser die Geschwindigkeit durch eine Nutzung des Grafikprozessors  für rechenintensive Aufgaben erzielt. Einfach gesagt: Je schneller Ihre Grafikkarte ist, umso schneller sind rechenintensive Aufgaben erledigt, speziell bei Darstellungen aus dem Internet. Ein besonders rechenintensives Beispiel hierfür sind 3D-Objekt in PDF-Dokumenten, die Sie online öffnen.
  • Auch unter dem Hardware-Aspekt ist eine Grafikkarte in den meisten Fällen einem Onboard-Grafikmodul Lichtjahre voraus. Denn Schnittstellen wie Doppel-HDMI, Doppel-DVI oder Display-Port finden Sie an internen Grafikmodulen selten oder gar nicht. Das schränkt speziell die Nutzung des aktuellen Trends des Anschlusses von zwei oder mehr Displays am Rechner für aufwändige Spiele oder professionelle Anwendungen deutlich ein.
  • Waren Spielekonsolen lange Jahre den PC-Spielen grafisch voraus, ist dieser Trend inzwischen umgekehrt. Wer HighEnd-Grafik (und den passenden Sound) wünscht, ist bei den PC-Spieleversionen an der richtigen Stelle, Voraussetzung ist die richtige Grafikkarte. Die Spielehersteller geben hierzu konkrete Empfehlungen zu geprüfter Kompatibilität und Leistung, die Sie auf den Support-Seiten kontrollieren können.

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