Beste Leistung mit der richtigen SSD-Konfiguration

12. Dezember 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Das Betriebssystem von einer SSD laufen zu lassen, ist für Desktop-PC und Notebook eine wahre Frischzellenkur. Mit der richtigen Konfiguration nutzen Sie das Leistungspotenzial voll aus.

Das Phänomen des im Laufe der Zeit immer langsamer werdenden Windows ist jedem Windows-Anwender bestens bekannt. Jenseits der Software-Maßnahmen und dem „Aufräumen des Betriebssystems“ gibt es speziell eine technische Lösung, mit der Sie sozusagen den „Turbo-Booster im PC“ zünden. Es handelt sich dabei um den Betrieb von Windows von einer SSD (Solid State Disk). Wer seinem PC also etwas Gutes tun möchte, der kann eine SSD in den meisten Fällen recht einfach nachrüsten. Voraussetzung hierfür ist ein PC ab der „Windows-Vista-Ära“, bei älteren Windows XP-Rechner fehlen oft die passenden Schnittstellen und Windows XP selbst ist auch nur mangelhaft für den Betrieb mit SSDs geeignet.

Die eigentliche Nachrüstung einer SSD ist für einen fortgeschrittenen PC-Anwender kein Problem. Der SATA-Anschluss für die Übertragung der Daten zum Mainboard wird mit einem typischerweise rot gekennzeichneten SATA-Kabel vorgenommen, ein freier, kleiner Molex-Stromverbinder vom PC-Netzteil stellt die Spannungsversorgung des SSD-Laufwerks her. Nötigenfalls hält der Fachhandel hierzu Adapter- oder Verlängerungskabel bereit.

Die eigentlichen Hürden bei der SSD-Nachrüstung beginnen erst nach dem Einbau. Denn dann muss überlegt werden, wie Betriebssystem, Anwendungen und Ihren Daten auf dem neuen, um die SSD erweiterten PC-System organisiert werden. Das ist keineswegs trivial, denn eine SSD ist zwar turboschnell, bietet aber im Vergleich zu einer klassischen Festplatte (HDD) nur eine vergleichsweise geringe Kapazität. Den Preispunkt setzen derzeit SSDs mit 128 GB, die rund 100 Euro kosten und Modelle mit 256 GB, die rund 180 Euro kosten. Klar ist: Die Daten der vorhandenen HDD können aus Kapazitätsgründen nicht 1:1 auf die SSD übertragen werden, das ist höchstens in Einzelfällen bei Notebooks möglich. Mit den folgenden Tipps organisieren Sie Betrieb und Daten Ihres PC-Systems trotzdem geschickt und zukunftssicher:

  • Ideal ist das Zusammenspiel zwischen neuer SSD und vorhandener HDD, wenn Windows von der SSD gebootet wird und die HDD für Anwendungen und Daten weiterverwendet wird.
  • Zwar gibt es Tools, um in den meisten Fällen die Windows-Bootpartition der HDD auf die SSD zu übertragen, davon sollten Sie aber generell Abstand nehmen. Eine ausgelatschte Windows-Version verschenkt einen spürbaren Teil der Performance-Steigerung, die eine SSD ermöglicht.
  • Sie sollten daher auf der SSD unbedingt eine Windows-Neuinstallation vornehmen. Wer sich von seiner bisherigen Windows-Installation gar nicht trennen möchte, kann das System als Dual-Boot einrichten, also je nach Erfordernis von der alten HDD oder der neuen SSD booten. Dazu ist auf modernen PC kein Bootmanager mehr notwendig, das Booten vom Laufwerk nach Wunsch wird direkt über das interne Betriebsprogramm des Rechners (BIOS/EFI) ermöglicht. Dazu braucht dann beim Starten einfach nur eine Funktionstaste wie [F11] gewählt werden, um das Bootlaufwerk auszuwählen.
  • Optimale ist es, wenn Sie die SSD dann auch zukünftig Windows und kleinen Anwendungen vorbehalten, die Sie sehr oft benötigen. Wenn Sie konsequent die Installationen großer Programmpakete und die Speicherung großer Dateien auf der HDD vornehmen, werden Sie mit der Kapazität der SSD sehr gut auskommen und viel Freude an Ihrem blitzschnellen Windows-Betrieb haben.

 

 

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