Bevor der Bulldozer kommt - Preissenkungen für AMD-CPUs

07. Juni 2011
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Mit schöner Regelmäßigkeit veröffentlichen die Rivalen AMD und Intel aktualisierte Produkt- und Preislisten für die Prozessoren. Vor wenigen Tagen war AMD wieder an der Reihe. Und besonders auf die AMD-Veränderungen bei den CPUs warten viele bastelwütige „PC-Freaks“ und „Overclocker“ meist schon sehnsüchtig.

Denn auf Hauptplatinen für AMD-Prozessoren wechseln die CPU-Stecksockel (ZIF-Sockel, Nullkraftsockel) viel seltener, als das bei Intel-basierten Mainboards der Fall ist. Zudem legt AMD die CPU-Pinkontaktierung so aus, dass in den meisten Fällen auch neue CPUs noch in den Sockeln der vorherigen Mainboard-Generation installiert werden können.

Die aktuelle CPU-Aktualisierung bringt dabei eine besondere Situation. Denn der neu vorgestellte Vierkern-Prozessor „Phenom II X4 980 Black Edition“ wird der letzte der Phenom-Baureihe sein. Bereits für Juni 2011 wird der Marktstart der neuen AMD-Desktop-CPUs mit dem schmeichelnden Produktionsnamen „Bulldozer“ erwartet. Wer also einen PC mit einer Hauptplatine für eine AMD-CPU einsetzt, hat jetzt den optimalen Zeitpunkt für eine CPU-Nachrüstung. Die günstigste Quad-Core-CPU, der Athlon II X4 640 mit 3,0 GHz kostet nur noch rund 75 €. Die leistungsfähigere, weil mit Level-3-Cache ausgestattete Vierkern-CPU Phenom II X4 955 fiel auf unter 90 Euro. Sogar der kleinste Sechskerner namens Phenom II X6 1055T ist mit rund 125 Euro nun in den wirtschaftlich vertretbaren Preisbereich für eine CPU-Nachrüstung gerutscht. Zur Orientierung finden Sie die aktuelle Liste der AMD-CPUs und Preise für Systembuilder (Tausender-Stückzahlen) an diesem Link.

Bleibt noch die Frage offen, für wen sich eine CPU-Nachrüstung überhaupt lohnt, denn ganz überwiegend wird der Einfluss der CPU auf die tatsächliche und gefühlte Schnelligkeit eines PCs drastisch überschätzt. Die folgenden 3 Faktoren helfen Ihnen bei der Entscheidungsfindung:

  1. Windows Vista/7 bieten mit der „Bewertung und Verbesserung der Leistung des Computers“ (Systemsteuerung/Leistungsinformationen und –tools) einen ersten Hinweis. Wenn Sie dort bei der Komponente „Prozessor“ die schlechteste Teilbewertung von allen fünf geprüften Komponenten feststellen, macht ein CPU-Tuning Sinn.
  2. Auf der Softwareseite sind es insbesondere anspruchsvolle Spielprogramme, Rendering von Filmen oder das Aktualisieren wirklich großer Datenbanken, die eine Desktop-CPU ins Schwitzen bringen. Ganz durchschnittliche CPUs langweilen sich bei den verbreiteten Office-Tätigkeiten erheblich und wenden hierfür meist kaum 10 Prozent der potenziellen arithmetischen Leistung auf. In Windows 7 lässt sich die CPU-Auslastung sehr schön mit der standardmäßig mitgelieferten, gleichnamigen Minianwendung eine Zeit lang verfolgen.
  3. Auch ohne diese internen Fingerzeige gibt es unter PC-Profis eine Faustregel zu der Entscheidung: Wenn die neue CPU nicht wenigstens die doppelte arithmetische Leistung Ihres alten "Rechenzentrums" bringt, ist die Aufrüstung im Alltagsbetrieb praktisch nicht zu merken.

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