CPU – Überhitzungsschutz Pentium kontrollieren

21. Juni 2008
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Analysieren Sie den Flaschenhals bei Pentium-4-CPUs

Überwachen Sie den Prozessortakt

Viele Anwender leben mit einer alltäglichen Prozessorpanne – ohne es zu wissen. Betroffen sind vor allem Besitzer eines Pentium-4-Prozessors der dritten Generation. Schätzungen zufolge laufen bis zu 40 Prozent der in den Jahren 2004 und 2005 ausgelieferten Pentium-4-Prozessoren langsamer, als sie sollten.

Das Problem: Die Prozessoren, die unter den Codenamen „Prescott“ entwickelt wurden, arbeiten am physikalischen Limit. Statt die Stromaufnahme und damit auch die Wärmeentwicklung zu reduzieren, brachte der Übergang vom 130- zum 90-Nanometer-Produktionsprozess enorme Probleme für Intel.

Vor allem die Leckströme machten Intel derart zu schaffen, dass viele Modelle dieser Baureihen schon im Normalbetrieb überhitzen. Die Ingenieure hatten allerdings schon mit dem ersten Pentium 4 vorgesorgt und sich entschlossen, einen Überhitzungsschutz in den Chipkern zu integrieren.

Die Funktion heißt „Thermal Throttling“ und sorgt dafür, dass der Prozessor bei hohen Temperaturen Arbeitspausen einlegt. Dabei wird je nach Konfiguration beispielsweise jeder zweite Takt ausgesetzt. Der Chip läuft dann nur noch mit halber Frequenz und erzeugt weniger Wärme. Die Spannung bleibt bei dieser Art des Überhitzungsschutzes allerdings unverändert.

Schäden durch Überhitzung werden damit zwar vermieden. Das Tückische daran aber ist: Sie als Anwender merken unter Umständen überhaupt nicht, dass der Prozessor nur noch mit halber Kraft arbeitet, und wundern sich höchstens von Zeit zu Zeit über längere Wartezeiten.

Mit Throttlewatch können Sie jedoch einfach kontrollieren, ob Ihr Prozessor zu den „verdächtigen“ gehört.

Throttlewatch – Freeware für Windows Vista, XP, 2000, Me, 9x – Sprache: Englisch.

1. Die Überwachung starten Sie mit Klick auf „ViewFrequency Graph“.

2. In der unteren Bildschirmhälfte sehen Sie nun den Prozessortakt. Während ein Absenken des Taktes im Leerlauf völlig normal und sogar wünschenswert ist, sollte dieser unter Volllast konstant bleiben und nicht einbrechen. Diese Linie sollte also unter Volllast konstant bleiben.

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