Das Ende des Produktzyklus - was Sie mit ausgedienten Smartphones tun sollen

09. Januar 2013
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Nach Schätzungen befindet sich in deutschen Schubladen eine hohe, zweistellige Millionenzahl von ungenutzten Mobiltelefonen. Was Sie Sinnvolles mit den ausgedienten Geräten tun können, lesen Sie hier.

Weihnachten, Geburtstag oder einfach Vertragsverlängerung: Die Zahl der neuen Handys, Mobiltelefone, Smartphones oder Tablets mit Mobilfunk-Unterstützung hat rasant zugenommen und stürmt jährlich neuen Verkaufsrekorden entgegen. In Zahlen: Es sind rund 100 Millionen Mobiltelefone im Einsatz, mehr also, als unser Land Bewohner hat. Rund 30 Millionen Deutsche haben mindestens zwei Geräte in Gebrauch, rund 8 Millionen nutzen gar drei oder mehr mobile Kommunikationsgeräte parallel - die oftmals eher grauzonenartigen Hintergründe möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen.

Fakt ist: Die schnelle technische Entwicklung und die kurzen Produktzyklen haben zur Folge, dass in den heimischen Schubladen, in Kellern und auf Speichern geschätzt rund 80 Millionen alte und ungenutzte Mobiltelefone herumliegen. Zwar macht es Sinn, ein einziges Mobiltelefon als technische Reserve einige Zeit betriebsbereit zu halten, eine jahrelange Lagerung hingegen macht keinen Sinn. Denn dann hat das Gerät keinen wirtschaftlichen Wert mehr, kann also auch als Gebrauchtgerät nicht verkauft werden, der Akku ist wahrscheinlich verschlissen und die Technik überaltert.

Trotzdem sind diese Geräte nicht wertlos, denn sie enthalten zahlreiche wertvolle Rohstoffe, die in die Wertstoffkreisläufe zurückgeführt werden können. Rund 80 Prozent der verwendeten Materialien in einem Mobiltelefon können wiederverwertet werden, darunter sind auch wertvolle Metalle wie Gold, Silber und Kupfer sowie seltene Erden. Althandys dürfen jedoch nicht in den Hausmüll geworfen werden. Das ist laut Elektrogesetz verboten und kann sogar Bußgeld kosten. Für die Entsorgung der Geräte zur Mobilkommunikation sind dies die empfehlenswerten Wege:

1. Entsorgung über den Mobilfunkbetreiber: Alle großen Netzbetreiber nehmen Altgeräte per Post zurück. Dazu können die Kunden portofreie Versandumschläge im Internet anfordern oder im Handy-Shop abholen. Einige Betreiber nehmen alte Handys auch direkt in den Geschäften entgegen. Wer sein Gerät zurückgibt, tut damit gleichzeitig etwas Gutes. Für jedes eingesandte Mobiltelefon spenden viele Unternehmen an Umweltorganisationen, soziale Einrichtungen oder andere Hilfsprojekte. Als Beispiel sei hier die Geräterücknahme der Telekom (T-Mobile) erwähnt.

2. Entsorgung über Recyclinghöfe: Alte Handys können in den kommunalen Abfallsammelstellen kostenlos abgegeben werden. Knapp 7 Prozent der Befragten tun dies. Die Standorte und Annahmezeiten der Recyclinghöfe erfahren Sie bei der örtlichen Stadtverwaltung. Von den Recyclinghöfen gehen die Geräte an die Hersteller oder Recyclingunternehmen, die für eine umweltgerechte Entsorgung oder Wiederaufbereitung sorgen.

3. Entsorgung von defekten Akkus: Altakkus und Batterien dürfen ebenfalls nicht in den Hausmüll geworfen werden. Wer seinen in die Jahre gekommenen Handy-Akku durch einen neuen ersetzt und so das Handy weiter nutzt, sollte den alten Akku ordnungsgemäß entsorgen. Dazu kann man ihn direkt in dem Laden abgeben, wo man den neuen kauft oder in den örtlichen Recyclinghöfen.

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