Die Top 6 der Fehler und Fallen beim Austausch eines PC-Netzteils

01. Mai 2013
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

An sich ist der Einbau eines PC-Netzteils für fortgeschrittene Anwender kein Hexenwerk. Trotzdem lauert ein gewisses Fehlerpotenzial. Hier lesen Sie, wie Sie typische Fehler und Pannen vermeiden.

Das Netzteil gehört zu den PC-Komponenten, die am häufigsten Defekte aufweisen. Insbesondere bei Desktop-PCs, die sich gar nicht mehr einschalten lassen, ist das Netzteil die typische Fehlerquelle. Nachfolgend die typischen 6 Fehler, Fallen und Pannen, die beim Austausch und Einbau eines neuen PC-Netzteils auftreten:

  1. Schon bei der Anschaffung lauern gleich mehrere Fehlerquellen. Prüfen Sie zuerst die benötigte Bauform (Formfaktor-Standard). Das ist bei allen aktuellen Rechnern schon seit vielen Jahren ATX, nur bei sehr alten PCs sind es AT-Netzteile. Sonder-Bauformen finden Sie in PC-Gehäusen wie beispielsweise die „Schuhkarton-PCs“.
  2. Pingelig ist bei der Beschaffung die elektrische Leistung des Netzteils zu beachten. Faustregel: Prüfen Sie die Watt-Leistung des vorhandenen Netzteils und kaufen dann „eine Nummer größer“. Beispiel: Es ist ein 300-Watt-Netzteil installiert, dann greifen Sie zu einem Modell mit 400 oder 450 Watt.
  3. Die Belüftung des Netzteils ist von enormer Bedeutung für den gesamten PC, denn bei den meisten Gehäusen zieht der Netzteil-Lüfter die warme Luft aus dem Gehäuse, sodass kalte Luft nachströmen kann. Daher sind Netzteile mit großen (120 mm), temperaturgeregelten Lüftern zu bevorzugen, ansonsten kann die Betriebsstabilität sich verringern.
  4. Beim Einbau spielt die Verkabelung und die Anzahl der notwenigen Abgriffe die zentrale Rolle. Prüfen Sie vorab, wie viele Laufwerke und Komponenten zu versorgen sind und benutzen ein Netzteil, das die notwendige Zahl von Stromverbindern zur Verfügung stellt.
  5. „Kabel zu kurz“ kommt bei den typischen Mini- und Midi-Towern kaum noch vor. Wenn Sie allerdings ein Vollformat-Turmgehäuse einsetzen (High Tower), benötigen Sie möglicherweise Verlängerungskabel.
  6. Sie haben im PC-Gehäuse viele Laufwerke, die Grafikkarte benötigt eine zusätzliche Stromeinspeisung und weitere Controller (USB 3.0, Thunderbold, Frontpanel mit USB-Hub, Multicardreader) müssen auch ans Netzgerät angeschlossen werden? Da reichen die Kabel am Netzteil vielfach nicht aus, insbesondere die Hersteller billiger Netzteile sparen sichtbar an der Anzahl der Abgriffe und Qualität der Verkabelung. Aber mit einem Y-Kabel oder einem Molex-Verlängerungskabel mit zusätzlichen Abgriffen (für wenige Euro im Zubehörhandel) umgehen Sie diese Anschlussfalle schnell und einfach.

 

 

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