Flüsterleise in den Untergang – was Sie bei der Festplatten-Geräuschdämmung beachten sollten

20. März 2013
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Das Summen und Brummen einer klassischen Festplatte gehört zu den lautesten Betriebsgeräuschen eines Desktop-PC. Doch das akustische Dämmen hält eine fiese Falle bereit.

Klassische Festplatten-Laufwerke drehen die Speicherplatten typischerweise mit 5.400, 7.200 oder sogar 10.000 Umdrehungen pro Minute. Da ist es kein Wunder, dass der Betrieb mit einem typischen Summen und Sirren einhergeht, das durchaus das Potenzial hat, den Nutzer zu nerven. Schlimmer noch sind schlecht eingebaute Festplatten und/oder minderwertige PC-Gehäuse, bei denen es sogar aufgrund von Resonanzfrequenzen zu Vibrationen und deutlichem Brummen kommen kann.

Kein Wunder also, dass Zubehörhersteller diese Notlage erkannt haben und diverse Festplatten-Rahmen anbieten, die eine Geräuschdämmung versprechen. Häufiges Konstrukt ist hierbei eine Entkoppelung, die erreicht wird, indem das Laufwerk zwischen Gummibändern ein- und aufgehängt wird. Zwar wird die Platte dadurch in der Tat flüsterleise, aber leider ist auch die Wärmeableitung unterbrochen, die sonst über die Metallteile des Gehäuses stattfindet. Hinzu kommt: Das „Laufwerk in den Gummibändern“ ist nicht starr fixiert, sondern bewegt sich, auch wenn das für die Augen unsichtbar ist. Die Platte muss sich dadurch häufiger kalibrieren, weil eine Zunahme von Lesefehlern festgestellt wird. Ergebnis dieses „Tunings“ ist daher in jedem Fall eine deutlich höhere Betriebstemperatur der Platte bis hin zur massiven Zunahme von Verschleiß bis hin zum Plattenausfall inklusive totalem Datenverlust. Aber es gibt auch ungefährliche Lösungen, um zu einem leisen Festplattenlaufwerk zu kommen:

  1. Besser ist es generell, Sie dämmen nicht die Platte, sondern das PC-Gehäuse. Damit wird dann nicht nur die Platte, sondern der gesamte Betrieb leiser.
  2. Achten Sie schon beim Festplatten-Kauf darauf, dass es sich um ein geräuscharmes Modell handelt. Faustregel: Je höher die Drehzahl, desto lauter die Platte.
  3. Wenn Sie die Platte in einem speziellen Rahmen entkoppeln möchten, dann benutzen Sie einen Rahmen, der mit passiven Kühlelementen ausgestattet ist.
  4. Kommt es nicht auf Höchstleistungen an, ist das Ausweichen auf eine Notebook-Festplatte ein guter Weg. Diese 2,5-Zoll-Festplattenlaufwerke lassen sich auch an Desktop-PCs problemlos über die SATA-Schnittstelle anschließen. Je nach Ausstattung des PC-Netzteils muss nur ein Adapter für die Spannungsversorgung für wenige Euro hinzugekauft werden.
  5. Der Königsweg: Führen Sie ein Upgrade von einer klassischen HDD zu einer modernen SSD (Solid State Drive) durch. Da diese Laufwerke über keine mechanischen Teile verfügen, sind dann alle Probleme im Zusammenhang mit Betriebsgeräuschen passé. Der beste Preispunkt bei SSDs liegt derzeit bei den Laufwerken mit 128 GB und 256 GB Speicherkapazität.

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