HDMI-Panne - so beheben Sie die Multimedia-Tonstörung

14. März 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

HDMI ist eine digitale Schnittstelle, die Bild und Ton transportiert. Wenn es bei der Tonwiedergabe hakt, helfen Ihnen diese Checkpunkte bei der Pannenhilfe.

Mit HDMI (Home Definition Multimedia Interface) hat sich eine Schnittstelle etabliert, die von den technischen Spezifikationen her für die Filmwiedergabe geeignet sind. HDMI wurde 2003 von einem Konsortium (Hitachi, Matsushita/Panasonic, Philips, Silicon Image, Sony, Thomson, Toshiba) entwickelt und soll den Anschluss hochauflösender Komponenten an den PC sowie untereinander ermöglichen. HDMI arbeitet ohne Datenkompression und unterstützt die höchste HDTV-Auflösung 1.080p (Vollauflösung ohne Zeilensprung).

HDMI transportiert dazu Video- und Audio-Daten. Der Transport der Audio-Daten ist nicht mit einem Kopierschutzverfahren gekoppelt, trotzdem hält HDMI am PC typische Pannen bereit. Anwender berichten zum Beispiel von gar keinem Sound beim Anschluss eines Notebooks per HDMI an ein großes TFT-Display oder es wird zwar der Ton eines DVD-Films wiedergegeben, aber keine PC-Sounds wie ein Internet-Video. Beachten Sie zur Pannenhilfe diese beiden Checkpunkte:

 

  • Etliche moderne Grafikkarten mit einem HDMI-Ausgang sind mit einem eigenständigen Soundmodul ausgestattet, um den Ton über HDMI auszugeben. Solchermaßen ausgestattete Grafikkarten tragen dieses Soundmodul mit dem entsprechen-den Namen (z. B. „Realtek ATI HDMI Audio“ oder „ATI HD Audio Ausgang für HDMI“) in die Windows-Systemsteuerung ein. Dabei ist zu beachten, dass möglicherweise Einstellungen in der Windows-Systemsteuerung nötig sind, bevor Sie eine Tonausgabe an Ihrem LC-Display zu hören bekommen. Denn in beiden Fällen muss der S/P-DIF-Ausgang oder der spezielle Soundadapter aktiviert bzw. im Windows-Audio-Mixer aufge-zogen werden.
  • Auf manchen Grafikkarten mit HDMI-Ausgang finden Sie einen S/P-DIF-Connector (Sony/Philips Digital Interface). Mittels eines speziellen Verbindungskabels im Lieferumfang entsprechender Grafikkarten wird das S/P-DIF-Signal intern am Mainboard abgegriffen und über einen Pfostenstecker auf der Grafikkarte in das HDMI-Signal auf der Grafikkarte eingeschleift, schließlich ist eine Grafikkarte von Hause aus ursprünglich nicht für die Tonweiterleitung geschaffen worden. Das setzt allerdings voraus, dass das Mainboard über den digitalen S/P-DIF-Audioausgang verfügt.

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