Ideale Installation einer Soundkarte in Ihren PC

25. April 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Für Musik- und Filmliebhaber wie auch Gamer reicht die integrierte Standard-Soundlösung in vielen Fällen von der Qualität und den Wiedergabemöglichkeiten her nicht aus. So gönnen Sie Ihrem PC per Soundkarte ein perfektes Audio-Tuning.

Auf neuen PC-Mainboards sind seit Jahren integrierte Soundmodule der Standard. Allerdings sind es insbesondere audiophile PC-Anwender mit hochwertigen HiFi-Anlagen und Gamer, denen die Audioqualität und die Unterstützung neuerster Audiotechniken durch die Standard-Soundmodule nicht ausreichen. Die Lösung liegt in der Nachrüstung einer Soundkarte, die das interne Soundmodul hochwertig ersetzt. Zwar ist die Zurüstung einer Erweiterungskarte prinzipiell kein Hexenwerk, aber in manchen Fällen sind spätere Konfigurations- und Betriebsmängel schon im Einbau begründet. Beachten Sie daher beim Einbau die folgenden fünf Punkte:

 

  1. Die Installation einer Soundkarte beginnt mit der Deinstallation der vorhandenen Soundlösung. Rufen Sie zuerst die Windows-Systemsteuerung auf und deinstallieren Sie im Geräte-Manager den Treiber zu der bisherigen Soundkarte oder dem Soundmodul.
  2. Danach entfernen Sie eine eventuell vorhandene Soundkarte oder schalten im BIOS des Rechners das Onboard-Soundmodul aus. Spezielle Hinweise zum Handling des BIOS Ihres Rechners und den dort vorhandenen Einstellungen entnehmen Sie der mitgelieferten Dokumentation oder Service-Dokumenten, die vom Hersteller auf dessen Supportplattform im Internet angeboten werden.
  3. Wählen Sie dann die beste Einbauposition. Ihre Soundkarte sollte nach Möglichkeit zur Grafikkarte oder dem Onboard-Grafikchip so weit entfernt wie möglich montiert werden, um den Funk-Störsignalen soweit wie möglich zu entgehen. Leistungsfähige Grafikkarten stellen bei GPU-Taktraten von 800 MHz und mehr praktisch kleine Fernsehsender dar. Deren unfreiwillige „Sendung“ kann man mit einer geeigneten Spionageausrüstung im Nahbereich übrigens auch tadellos empfangen.
  4. Der verwendete Steckplatz ist heute in aller Regel vom Typ PCI-Express. Vorsicht! Trotz der Namensähnlichkeit ist dieser Steckplatz vollkommen inkompatibel zum klassischen PCI-Steckplatz. Die Montageposition einer PCI- oder PCI-Express-Grafikkarte spielt noch aus einem weiteren Grund eine Rolle. Da jeder Erweiterungssteckplatz einen bestimmten Hardware-Interrupt benutzt, ihn bei Inaktivität aber auch anderen Komponenten an diesem Bus zur Verfügung stellt, kann ein „Ortswechsel“ Probleme wie eine stotternde Audiowiedergabe oder Knistergeräusche bei der Wiedergabe lösen.
  5. Prüfen Sie bei der Treiberinstallation, dass Sie wirklich den neuesten Treiber installieren. Speziell bei Soundkarten, die erst kurze Zeit auf dem Markt sind, können Sie davon ausgehen, dass es recht flotte Treiberupdates geben wird, um die üblichen Bugs wie fehlerhafte Unterstützung des IRQ-Sharing und Betriebsmängel der ersten Versionen zu beheben. Die neuesten Treiber beziehen Sie von der Supportseite zu dem Produkt im Internet, die auf CD mitgelieferten Treiber sind in vielen Fällen schon veraltet.

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