Lithium-Ionen-Akkus richtig pflegen und die Laufzeit Ihrer mobilen Geräte optimieren

26. Januar 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Der Einsatz mobiler Geräte ist eine tolle Sache, solange die Stromversorgung gesichert ist. Mit der richtigen Pflege Ihrer Lithium-Ionen-Akkus optimieren Sie die Einsatzdauer Ihrer Geräte.

Lithium-Ionen-Akkus haben unter den derzeit aktuellen Akku-Technologien eine hohe Verbreitung. Viele Notebooks, Netbooks, Handys, Smartphones, Kameras und Navis sind mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet. Li-Ion-Akkus bieten eine hohe Energiedichte, unterliegen keinem Memoryeffekt und haben nur eine sehr geringe Selbstentladung. Damit Sie die beste Leistung aus Ihren mobilen Geräten mit Lithium-Ionen-Akkus herausholen, berücksichtigen Sie die folgenden vier Punkte:

  • Wenn Sie das mobile Gerät lagern, weil Sie es beispielsweise nicht mit in den Urlaub nehmen, sollten Sie den Lithium-Ionen-Akku entnehmen und trocken bei Zimmertemperatur lagern. Eine längere Lagerung führt zu einem beschleunigten Zersetzungsprozess in der Zelle und verkürzt daher die Lebensdauer.
  • Die Temperatur des Lithium-Ionen-Akkus während der Nutzung (Entladevorgang) hat großen Einfluss auf die Lebensdauer. Die beste Arbeitstemperatur liegt zwischen 20 und 40 Grad Celsius. Ein Schutz vor großer Kälte oder Hitze ist also sehr wichtig. Die Hersteller von Lithium-Ionen-Akkus geben die Leistung mit 400 bis 500 Ladezyklen und einer Lebensdauer von mindestens 3 Jahren an. Aber: Wer das Gerät täglich nutzt oder falsch lädt (Miniladezyklen), hat schon weit schneller als nach 2 Jahren diese Grenze erreicht oder sogar überschritten.
  • Bei der Nutzung von Lithium-Ionen-Akkus sollten Sie ständiges Nachladen (Miniladezyklen) nach Möglichkeit vermeiden. Führen Sie im Idealfall vollständige Lade- und Entladezyklen durch. Dabei ist der Verschleiß der Zellen im Lithium-Ionen-Akku am geringsten. Die Miniladezyklen, die vor allem in Docking-Stationen oft automatisch durchgeführt werden, beeinflussen die Lebensdauer der Akkuzelle negativ. Es ist also je nach Ausführung einer Docking-Station besser, das Gerät möglichst nicht permanent anzudocken.
  • In den Schlagzeilen ist gelegentlich von Unfällen mit Lithium-Ionen-Akkus zu lesen. Der Grund: Bei einer Überladung wird der Lithium-Ionen-Akku durch eine interne Überwachungselektronik von der Ladespannung getrennt. Aber die Hersteller mancher Billig-Akkus „sparen“ eine Überwachungselektronik oft einfach ein. Bei Überladung kann das Kathodenmaterial im Li-Ion-Akku seine Stabilität verlieren. Durch die entstehende Aufheizung sind in Einzelfällen sogar schon Brände ausgelöst worden.

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