LTE: Tipps für Ihren Einstieg ins mobile HighSpeed-Surfen

23. April 2014
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Mit Geschwindigkeiten vergleichbar dem DSL-Niveau werden Smartphones und Tablets mit dem Mobilfunk nach LTE-Standard auch unterwegs zum blitzschnellen Datenlieferanten. In der Praxis birgt der Einstieg in LTE aber einige Tücken.

LTE (Long Term Evolution) ist der UMTS-Nachfolger und wird häufig einfach mit „4G" abgekürzt. LTE bietet eine deutlich höhere Geschwindigkeit bei der Datenübertragung, tatsächlich wird die maximale, bisherige Übertragungsrate im Mobilfunk um ein Mehrfaches übertroffen. In der Praxis bedeutet das: Downloads sind in Sekundenschnelle erledigt, Webseiten bauen sich blitzschnell auf und die extrem kurzen Reaktionszeiten auf die Bedienung von Webdiensten sparen Zeit und machen einfach Spaß. Die folgenden drei Tipps helfen Ihnen beim Einstieg und der Nutzung von LTE:

1. Der LTE-Netzausbau: Heute wird aktiver denn je mit LTE und dem LTE-Netzausbau geworben. Allerdings geben sich Netzbetreiber ziemlich bedeckt, was die genauen Standorte der LTE-Sender angeht, schließlich sind das Informationen, die auch die „lieben Mitbewerber“ interessieren. Für die LTE-Nutzer ist diese Information aber tatsächlich von Nutzen, denn wer will schon ein superschnelles Netz, das im genutzten Bereich über eine schlecht oder gar keine Netzabdeckung verfügt?

Eine Antwort finden Sie auf itmobile.de. Dort wird versucht, die Position möglichst vieler LTE-Sender zu erfassen, um ein möglichst genaues Bild der Netzabdeckung zu erstellen. Geben Sie dort einfach die betreffende Postleitzahl ein, und schnell erhalten Sie eine Karte, die Ihnen die Entfernung zum nächsten LTE-Sendemast anzeigt. Alternativ können Sie LTE-Sendemasten auch mit der Android-App „OpenSignal - 3G/4G/WiFi Karten“ lokalisieren. Die App zeigt Ihnen Karten- und Radaransichten der Mobilfunktürme und eine detaillierte Ansicht der Signalstärke.

2. Gefahr für Ihre „Flatrate": Was die Netzwerk-Betreiber heute so als „Flatrate" bezeichnen, hat den Namen oft nicht verdient. Nun kann eine „Flatrate" von 500 MB oder 1 GB an Datenvolumen auch für emsige Mobilfunker mit den bisherigen, verbreiteten Mobilfunknetzen ja durchaus ausreichen. Bei LTE schaut das schon anders aus. Wenn ein Musikstück in 2 Sekunden den Weg auf das Smartphone findet und sogar ein Film die Nerven kaum strapaziert, schmilzt so ein „Flatrate-Datenvolumen" wie Schnee in der Frühlingssonne.

Achten Sie daher bei einem Vertragsabschluss darauf, dass das Datenvolumen dem erhöhten Verbrauch und der zu erwartenden Nutzung im LTE-Netz angepasst ist. Tatsächlich sind die Nachkaufkosten nach Ende der Flatrate meist empfindlich hoch. Als Ausweg kann die Kombination eines frei gekauften LTE-Smartphones mit einem günstigen LTE-Tarif relativ zur Vertragslaufzeit von den üblichen 24 Monaten eine günstige Alternative darstellen.

3. Die tatsächliche LTE-Geschwindigkeit: Der Mobilfunk der vierten Generation verspricht Hochgeschwindigkeitssurfen mit Smartphone oder dem Tablet. Zwar sind tatsächlich deutlich höhere Bandbreiten bzw. Downloadraten für die Internetnutzung über Mobilfunk möglich. Tatsächlich ist die erreichbare Maximalgeschwindigkeit beim mobilen Surfen abhängig vom Endgerät (Smartphone oder Tablet), vom genutzten Datenservice, dem geografischen Standort und der Netzauslastung.

Dabei sind gleich mehrere Unbekannte in der Gleichung. Zwar kann die Geschwindigkeit bis zu theoretischen 100 Megabit pro Sekunde reichen, das ist jedoch nur der Idealfall. Zunächst einmal zählen die konkrete Ausbaustufe, die Ihr Netzbetreiber zur Verfügung hat und die Produkte, die er darauf basierend anbietet. Nicht nur unterscheiden sich die LTE-Produkte und –Geschwindigkeiten zwischen den Netzbetreibern, teils werden auch unterschiedlich schnelle LTE-Tarife von einem Betreiber angeboten. Es ist also empfehlenswert, beim Interesse an LTE auch die Geschwindigkeit des Netzes des jeweiligen Anbieters zu berücksichtigen, denn LTE ist nicht gleich LTE.

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