Maximale Geschwindigkeit mit der besten Schnittstellen-Nachrüstung

29. Februar 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Mit Gigabit-Ethernet, USB 3.0 und eSATA bringen Sie die Schnittstellen Ihres PC so richtig in Top-Form

Ein Computer besteht aus Eingabe->Verarbeitung->Ausgabe, was fachintern mit dem schönen Akronym „EVA“ gewitzel wird. Soweit die Theorie. Speziell die Ausgabe ist jedoch auf Schnittstellen angewiesen, mit denen die Daten standardisiert ausgegeben werden können. In der Computer-Steinzeit geschah dies meist mit mehreren Leuchten, heute eher mit mehreren Displays. Die Schnittstellen sind jedoch auch heute noch insofern ein heikles Thema, alsdass durch die schnelle Weiterentwicklung immer wieder Inkompatibilitäten und Leistungs-Flaschenhälse entstehen. Das ist insbesondere im Betrieb von PCs ärgerlich, die an sich völlig ok sind, denen aber mit einem Alter von 3 bis 5 Jahren aus dem Set von neuen und hochaktuellen Schnittstellen einiges fehlt. Das betrifft insbesondere die folgenden drei Schnittstellen:

  1. Gigabit-Ethernet: Wer lokalen Netzwerk-Verbindungen (LAN) und maximal-schnelle Verbindungen zum Internet-Router einrichten möchte, für den ist Gigabit-Ethernet (1.000-MBit/s-Ethernet, kurz: GbE) ein Muss. Praktisch: Für Übertragungsverfahren bis Gigabit-Ethernet reicht ein UTP-Kabel der Kategorie 5e aus, wie sie schon länger der Normalfall sind. Erst für zukünftige Techniken werden geschirmte Kabel unabdingbar werden. Nachteil: Diese Karten sind mit 40 bis 50 Euro in Relation zum Preis eines neuen Mainboards, das die Schnittstelle onboard mitbringt, richtig teuer. Aber wenn Ihr Mainboard noch eine PCI-Schnittstelle mitbringt, geht es auch unter 10 Euro, wie dieses amazon-Angebot beweist.
  2. USB 3.0: Nach Marktbeobachtern wird USB 3.0 erst im Jahr 2015 die beherrschende USB-Norm werden. Allerdings gibt es ja heute schon viele externe Komponenten, wie beispielsweise USB-Festplattenlaufwerke oder -Sticks, die USB 3.0 unterstützen. USB 3.0-PlugIn-Karten für den internen PCI-Express X1-Anschluss kosten rund 20 Euro.
  3. eSATA: Die externe SATA-Schnittstelle eSATA gewinnt langsam aber nachhaltig an Bedeutung. Die im Vergleich zum USB 2.0 wesentlich höhere Leistung macht eSATA insbesondere für den Anschluss externer Massenspeicher interessant. Zudem ist beim Vorhandensein eines entsprechenden Endgeräts eine eSATA-Schnittstellennachrüstung mit rund 15 Euro eine durchaus sinnvolle Maßnahme.

Diesen beschriebenen Schnittstellen ist eines gemein: Sie können recht einfach in jedem PC nachgerüstet werden. Dazu wird eine entsprechende Erweiterungskarte in einem „kurzen“ PCI-Express-Steckplatz („X1“) installiert. Aufgrund der geschickten Normung der PCI-Express-Steckplätze können Erweiterungskarten, die nur einen kurzen Steckplatz benötigen, auch in die längeren PCI-Express-Steckplätze installiert werden.

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