Notebook-Arbeitsspeicher aufrüsten: Prüfen Sie diese Checkpunkte

05. Juni 2013
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Den Notebook-Arbeitsspeicher aufzurüsten zählt zum effizientesten Tuning überhaupt. Doch bei Notebooks ist diese Aufrüstung bauartbedingt nicht ganz so übersichtlich wie bei Desktop-PCs. Diese Checkliste klärt die wichtigsten Punkte.

Es gibt kein effizienteres Tuning für einen Leistungsschub älterer Notebooks als eine Arbeitsspeicher-Aufrüstung. Arbeitsspeicher (RAM) ist preiswert, und auch die speziellen RAM-Module für Notebooks sind sehr im Preis gefallen. Doch während der Arbeitsspeicher bei Desktop-PCs relativ einfach erweitert werden kann, behindern bei Notebooks gleich mehrere Fallen den Aufrüst-Erfolg. Damit Sie die RAM-Aufrüstung zielgerichtet und fehlerfrei durchführen können, prüfen Sie die folgenden Checkpunkte:

[ ] Ein Notebook ist zwar auch ein Standard-PC, allerdings ist er bauartbedingt eben ein proprietäres Gerät. Während bei einem Desktop-PC der Vorgang des Tausches oder der Erweiterung des Arbeitsspeichers praktisch immer gleich vorzunehmen ist, bestehen da bei Notebooks erhebliche Unterschiede. Teils muss sogar ein Teil der Gehäuseschale geöffnet werden oder die Tastatur muss herausgenommen werden. Prüfen Sie also zuerst mit dem mitgelieferten Handbuch, ob Sie die RAM-Aufrüstung selbst vornehmen können und möchten. Manche Hersteller liefern eine bebilderte Anleitung sogar mit. Andere hingegen geben keinerlei Hilfestellung, ganz im Gegenteil. Dabei spielt auch eine Rolle, dass die Notebook-Gehäuse teils mit speziellen Phillips- oder Torx-Schrauben verschraubt sind. Ein solcher Schraubendreher ist nicht unbedingt in jedem Haushalt zur Hand, kann aber im Elekto- und Elektronikhandel problemlos besorgt werden.

[ ] Nun ist zu prüfen, wie viel Arbeitsspeicher in dem Gerät vorhanden sind. Einfache Lösung: Rufen Sie in Windows Systemsteuerung/System auf. Dort finden Sie die Information über die Windows-Version und die Arbeitsspeicherausstattung. Bei 32-Bit-Systemen wie Windows 7 / 32 Bit werden maximal 4 GB RAM verwaltet, eine darüber hinausgehende RAM-Aufrüstung wäre also nur bei Installation eines 64-Bit-Betriebssystems sinnvoll.

[ ] Welcher genaue RAM-Modultyp wird bei dem Notebook eingesetzt? Die Modulform ist SO-DIMM, sollte es eine andere Modulform sein, ist das Notebook für jede Aufrüstung zu alt. Doch SO-DIMMs gibt es mit unterschiedlichen Speicherchips, insbesondere DDR 2 und DDR 3 müssen da unterschieden werden. Checken Sie daher, nach welchem Speichertyp Ihr Notebook verlangt.

[ ] Eine Falle stellt dar, wie viele Modulsteckplätze das Notebook denn mitbringt. Üblicherweise sind es zwei Steckplätze. Aber es gibt genauso Geräte mit intern fest verlötetem Speicher und nur einem Steckplatz. Prüfen Sie dies anhand der Dokumentation zu dem Gerät, Windows kann hier leider nicht weiterhelfen.

[ ] Auch die maximal unterstützte Menge an Arbeitsspeicher ist durch den Chipsatz des Geräts limitiert. Häufig finden Sie bei halbwegs aktuellen Notebooks eine maximal unterstützte Kapazität von 8 GB RAM vor. Ist bereits ein 4-GB-Modul installiert, können Sie also unter den genannten Bedingungen ein bauartgleiches hinzustecken, auch ein „schnelleres“ Modul macht keine Probleme, solange der grundsätzliche Chiptyp (DDR 2 / DDR 3) derselbe ist.

[ ] Beim Kauf von SO-DIMM sollten Sie unbedingt zu Markenspeicher greifen, auch wenn der geringfügig teurer ist. No-Name-RAM ist durch Grauware, falsch gelabelt Chips und Produktionsmängel sehr im Verruf und sorgt im Betrieb oft für Schwierigkeiten. Wenn Sie sich orientieren möchten, was SO-DIMM-Module für Ihr Notebook derzeit kosten, finden Sie aktuelle Preise an diesem Link bei amazon, beispielsweise den häufig eingesetzten Notebook-Arbeitsspeicher Kingston SO-DIMM Arbeitsspeicher 4GB (1066 MHz, 204-polig) DDR3-RAM.

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