Profi-Knowhow für's PC-Tuning - wirtschaftliches Tuning mit neuer Grafikkarte

07. Dezember 2011
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

An einem PC gibt es viele Möglichkeiten des Hardware-Tuning. In vielen Situationen ist der Einbau einer neuen Grafikkarte sinnvoll. Das trifft insbesondere zu, wenn ein Breitbild-Flachbildschirm an einem älteren PC angeschlossen wird.

Eine ganze Zubehörindustrie lebt mehr oder weniger vom PC-Tuning. Insbesondere der Anschluss von Flachbildschirmen mit großen Diagonalen liegt absolut im Trend. Gelegentlich wird dabei allerdings vergessen, dass die Grafikkarte oder der Grafikadapter auf der Hauptplatine des Rechners alleinverantwortlich für die Bildausgabe auf dem Display ist. Das hat zur Folge, dass manches getunte PC-System trotz der Investition nicht zufrieden stellt, was insbesondere beim Anschluss von Flachbilddisplays in Breitformaten (16:9 oder 16:10) der Fall sein kann. Denn diese Displays setzen bauartbedingt „krumme“ Auflösungen wie beispielsweise 1.920 x 1.440, 1.440 x 900 oder 1.680 x 1.050 ein. Im Gegensatz zu einem klassischen Röhrenmonitor sollte der Betrieb unbedingt in der nativen (optischen) Auflösung des Displays stattfinden. Andernfalls sind sichtbare Bildverschlechterungen und teilweise sogar eine Bildwiedergabe mit Rändern an den Seiten die Folge. Kommt eine alte Grafikkarte oder ein älterer Grafikadapter beim Anschluss eines neuen, hochauflösenden Flachbildschirms „nicht mehr mit“, ist der Fehler, abgesehen vom PC-Neukauf, nur durch eine neue Grafikkarte zu beheben. Das muss glücklicherweise aber keine riesige Investition sein. Denn auch schon mit einer Grafikkarte im Preisbereich von rund 50 Euro realisieren Sie die folgenden vier Vorteile:

  1. Da neue Grafikkarten auch die neueste Version der Windows-Grafikschnittstelle DirectX unterstützen, nimmt die Qualität der Darstellung insbesondere bei Spielprogrammen sichtbar zu. Sie sehen Objekte, die vorher schlecht, teils sogar gar nicht zu sehen waren.
  2. Der Rechner wirkt insgesamt flotter, weil auch die Ausgabe des Windows-Desktops und aller damit zusammenhängenden Aktionen beschleunigt wird.
  3. Sie beschleunigen mit einer neuen Grafikkarte sogar Ihren Internetzugriff. Denn der Seitenaufbau ist schneller, zudem benutzen die neuen Internet-Browser auch die GPU (Graphic Processing Unit, der Grafikprozessor) für Berechnungen mit. Damit wird zudem die CPU entlastet und kann sich anderen Berechnungen widmen.
  4. Mit einer neuen Grafikkarte bringen Sie die Grafikschnittstellen an Ihrem Rechner auf den neuen Stand der Dinge. An vielen älteren PCs fehlt insbesondere HDMI (High Definition Multimedia Interface), das wiederum von allen aktuellen Flachbildschirmen unterstützt wird.

Beachten Sie beim Grafikkartenkauf, dass bei alten PCs die Grafikkarte an einem AGP-Steckplatz angeschlossen wird. Diese PCs sind aber eigentlich zu alt, um eine lohnende Grafikaufrüstung durchzuführen. Aktuelle PCs schließen eine Grafikkarte an einen PCI-Express-Steckplatz (PCIe) an. Als Beispiel sei die ASUS ATI Radeon EAH5570 SILENT/DI/1GD2 Grafikkarte genannt. Die PCIe-Karte bietet Ihnen 1 GB GDDR2 Speicher, 1x DVI-I, 1x D-Sub, 1x HDMI und eine passive, also unhörbare und verschleißfreie Kühlung.

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