Schmerzprävention durch optimale Ergonomie - die richtige Bildschirm-Positionierung macht den Unterschied

05. September 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Moderne PC-Systeme sind heute mit ein oder zwei Flachbildschirmen ausgestattet. Wie Sie Displays so einstellen, dass die Arbeit Freude statt Kopfschmerzen macht, erfahren Sie hier.

Welcher Bildschirmarbeiter kennt das nicht: Verspannte Schultern, ein steifer Nacken, Kopfschmerzen und überlastete Augen trüben die Freude an der Arbeit erheblich. Tatsache ist, dass Ihre Augen bei der Arbeit am PC Höchstleistungen erbringen: Bis zu 3.000 Mal pro Stunde wechselt der Blick zwischen Monitor, Tastatur und Umgebung hin und her. Dabei sinkt die Zahl der Lidschläge, je länger die Arbeit dauert, und gereizte und brennende Augen sind die Folge. Eine ganz entscheidende Rolle in dem Ensemble an PC-Technik auf und unter Ihrem Schreibtisch spielt dabei der Monitor, heute praktisch nur noch in Form eines Flachbildschirms (LCD/TFT-Display) anzutreffen.

Präventionsexperten der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (www.vbg.de) berichten, dass bei Beratungen in Unternehmen häufig festgestellt wird, dass Bildschirme und Displays auf das Gehäuse eines Desktop-Rechners oder sogar auf einen Stapel Bücher gestellt werden. Doch das ist ungünstig und kann Beschwerden verursachen. Berücksichtigen Sie für die optimale Aufstellung eines Flachbildschirms an Ihrem PC-Arbeitsplatz die folgenden Punkte:

  • Ergonomisch günstig steht der Bildschirm zentral im Blickfeld und direkt auf dem Schreibtisch, ohne jede Unterlage.
  • Bei fast allen Flachbildschirmen für den PC-Anschluss können Sie die Aufstellungshöhe mit einem in den Gerätestandfuß integrierten Mechanismus vertikal einstellen. Kontrollieren Sie die Einstellungsmöglichkeit dieser Mechanik nötigenfalls im Handbuch zu dem Gerät.
  • Stellen Sie dann die obere Kante des Bildschirms so ein, dass sie in etwa auf Augenhöhe ist, wenn Sie gerade vor dem Display sitzen. Mit dieser Einstellung erreichen Sie eine ganz leicht Blickneigung, was einer natürlichen Kopfhaltung entspricht, mit der Sie ja beispielsweise auch Bücher und Zeitungen lesen. Denn inzwischen zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass sich die Augen bei nach unten gerichtetem Blick im Nahsichtbereich besonders gut an ihre Sehaufgabe anpassen können. Die Fähigkeit der Augen, sich auf Entfernungen einzustellen und den Blick nach rechts und links abzustimmen - Akkommodation und Konvergenz -, entscheidet darüber, ob wir ein exaktes und dreidimensionales Bild  sehen
  • Flachbildschirme sind meist nicht nur höhenverstellbar, sondern können zudem so geneigt werden, dass die Bildschirmanzeige senkrecht zu Ihrer Blicklinie verläuft. Das erleichtert das Sehen zusätzlich.
  • Bei den aktuellen Display-Diagonalen ab 21 Zoll (ca. 53 cm) sollte der Abstand zwischen Augen und Display rund 60 bis 70 cm betragen. Faustregel: Die Länge eines ausgestreckten Arms.
  • Wer mit zwei Displays arbeitet, der sollte berücksichtigen, dass sich die genannten Empfehlungen auf beide Displays beziehen, sofern realisierbar. Ideal ist es daher, zwei baugleiche Displays zu verwenden. Aber ob baugleich oder unterschiedlich: Stellen Sie zudem Kontrast und Helligkeit beider Displays so ein, dass der Wechsel für die Augen keine zusätzliche Anstrengung bedeutet.

 

 

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