Size matters – Tipps für den Beamerkauf

16. November 2011
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Mit einem Beamer ist wirklich ganz großes Kino möglich. Für Kauf und Betrieb sind die folgenden Tipps hilfreich

Wer die Darstellung von Filmen oder Live-Sportereignissen auf richtig großen Diagonalen mag, greift auch im Zeitalter der Flatscreens bevorzugt zum Beamer. Die Größe macht es („size matters“) bei dieser Darstellungsart wirklich aus, 2 oder 3 Meter Diagonale sind auch in normalen Wohnräumen durchaus realisierbar. Bei der Anschaffung eines Beamers für den Anschluss an einen PC werden aber völlig andere Kriterien wichtig, als es bei den gewohnten CRT- oder LCD/TFT-Displays der Fall ist. Bei der Anschaffung und dem Betrieb eines Beamers sind allerdings ein paar Dinge zu beachten:

  1. Halten Sie beim Anschaffungspreis eines Beamers in jedem Fall die Folgekosten im Auge. Denn für die Lichterzeugung setzen Beamer in den meisten Fällen auf eine spezielle Glühlampe, insbesondere bei den lichtstarken Modellen. Während Beamer mit LED-Technik deutlich verschleißärmer sind (allerdings nicht völlig verschleißfrei!), haben die Glühlampen eine beschränkte Betriebsdauer, die je nach Modell stark abweicht. Nach etwa 2.000 bis 3.000 Betriebsstunden muss die Lampe gewechselt werden. Die Preise der Lampen sind je nach Hersteller und Modell durchaus im hohen dreistelligen Eurobereich.
  2. Die Geräusche im Betrieb sind bei Beamern ein leidiges Thema. Tatsache ist, dass ein Beamer mit hoher Lichtstärke und hohem Kühlbedarf durchaus lauter rauschen kann, als ein durchschnittlicher PC. Bei leisen Filmpassagen ist das nicht eben vorteilhaft. Doch ein Heimkino-Beamer benötigt gar keine Lichtleistung von 1.000 Ansilumen und mehr, das ist sogar für die Darstellung von dunklen Inhalten von Nachteil. Ein weniger heller und dafür leiser Beamer ist in der Praxis für das Heimkino die beste Wahl.
  3. Hochwertige Beamer glänzen durch ein komplettes Ensemble an analogen und digitalen Schnittstellen, damit Sie wirklich jede Signalquelle anschließen können. Für den Betrieb am PC achten Sie vor allem darauf, dass DVI, HDMI und DisplayPort unterstützt werden.
  4. Oft hängen Beamer unter der Decke oder sind im hinteren Teil des Raumes platziert, also weit weg von der Bildsignalquelle. Für die Übertragung des Bildsignals sind daher Beamer mit WLAN-Support (Schnittstelle für kabelloses, lokales Netzwerk) bei derartigen Installationen ideal.
  5. In der Beamer-Kalkulation wird zuweilen die Leinwand mehr oder weniger vergessen. Doch ohne Leinwand verschenken Sie auch bei einer Projektion auf eine weiße Wand einen erheblichen Teil der möglichen Bildschärfe und Farbreinheit.

 

 

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