Smartphone & Co. im Auto aufladen – das sollten Sie wissen

10. Januar 2018
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Die Handhabung Ihres Smartphones, Tablets oder klassischen Handys im Auto ist voller Tücken, Fallstricke und Fehlerpotenziale. Damit weder Ihr Mobilgerät noch Ihr Budget Schaden nimmt, habe ich hier für Sie die wichtigsten 5 Punkte zusammengefasst.

Wer sein Smartphone intensiv nutzt, der kommt in der Praxis kaum um die tägliche Prozedur des Aufladens bzw. Nachladens des Akkus herum. Das ist im Auto ja an sich gar kein Problem, schließlich kann das Bordnetz des Fahrzeugs als Quelle für die Ladespannung eingesetzt werden. Doch es gibt eine Reihe von Dingen, die Sie dabei beachten sollten:

  1. Wenn Ihr Auto Dauerplus an einer internen Steckdose liefert, können Sie den Ladevorgang ganz sorglos auch bei abgestelltem Fahrzeug über die Autobatterie vornehmen. Denn die Autobatterie wird durch die geringe Stromaufnahme der Mobilgeräte-Ladeelektronik nur sehr gering belastet und innerhalb der sinnvollen Ladefristen nicht spürbar entladen.
  2. Für wenige Euro bieten die Zubehör-Hersteller Ladekabel/-Adapter für praktisch jedes Smartphone-Modell an, um sie am Kfz-Bordnetz aufzuladen. Beachten Sie, dass heute zwar immer noch die meisten Fahrzeuge mit einer 12-Volt-Bordspannung unterwegs sind, es aber immer häufiger auch neue Fahrzeuge gibt, die mit einem zweiten Bordnetz mit 48 Volt unterwegs sind. Laut den Herstellern bliebt das 12-Volt-Netz auf absehbare Zeit erhalten, trotzdem sollten Sie im Zweifel im Bordbuch kontrollieren, welche Eigenschaften eine Bordsteckdose genau hat.
  3. Dazu gehört auch, dass bei älteren Fahrzeugen der „Zigarettenanzünder“ an Dauerplus angeschlossen war, also auch bei abgestelltem Fahrzeug immer Spannung lieferte. Das ist bei vielen moderneren Fahrzeugen mit einem internen CAN-Bus (Datenbus für die „intelligenten“ Fahrzeug-Komponenten und -Sensoren) nicht mehr der Fall. Bei abgestelltem Wagen wird also auch ein Smartphone nicht aufgeladen, dass an der Kfz-Steckdose angeschlossen ist.
  4. Wenn Sie einen Car-Receiver mit USB-Anschluss einsetzen, um z.B. Musikstücke von einem USB-Stick abzuspielen, dann können Sie diesen USB-Anschluss mit dem USB-Ladekabel des Mobilgeräts verbinden und die 5-Volt-Ladespannung des USB einsetzen. Dabei dauert der Ladevorgang allerdings meist spürbar länger, als wenn Sie einen Kfz-Adapter nutzen, der sich aus der 12-Volt-Bordspannung bedient und diese dann passend transformiert.
  5. Zwar darf ihr Handy während der Fahrt laden, aber lassen Sie sich besser nicht dabei erwischen, wie Sie das USB-Ladekabel während der Fahrt an das Mobilgerät oder die Kfz-Steckdose anschließen. Im Zweifelsfall kann bereits diese Handhabung eine Strafe nach sich ziehen, auch wenn Sie Ihr Mobile gar nicht zu einem Kommunikationszweck eingesetzt haben. Führen Sie den Anschluss also am besten schon vor der Abfahrt durch.

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