SSD-Nachrüstung – so sparen Sie wertvollen Speicherplatz

15. Februar 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Der Einbau einer SSD ist eine der effizientesten Tuning-Maßnahmen für hohe Geschwindigkeiten überhaupt. Durch die geringe Speicherkapazität sind allerdings einige Tricks für den nachhaltigen Betrieb sinnvoll.

Die Nachfolger der klassischen HDD-Festplatten, die SSD-Laufwerke (Solid State Drive) gewinnen in kleinen Schritten immer mehr Anteile am Markt. Kein Wunder: Wer einen richtigen HighPerformance-Rechner wünscht, der kann nur mit einer SSD seinem Windows den ultimativen Leistungskick geben. Denn in der Praxis startet Windows von einer SSD rund drei- viermal schneller als von einer HDD. Auch alle Anwendungen, die auf der SSD Platz finden, starten turboschnell.

Doch genau dieser Platz ist der Haken an dieser Konfiguration. Denn SSDs sind turboschnell, lautlos und ohne nennenswerte Abwärme, aber eben auch teuer und mit vergleichsweise geringer Kapazität. Wer eine bezahlbare SSD mit 128 oder gar nur 64 GB für das Betriebssystem und vielleicht die wichtigste Anwendung installiert, der bemerkt nach ein paar Wochen oder spätestens Monaten die Falle im Betrieb: Die SSD mit der Partition C: zeigt in der Übersicht COMPUTER auf dem Desktop den Mangel an freiem Speicher in alarmierendem Rot an, weil nur noch weniger als 10 Prozent zur Verfügung stehen. Mit den folgenden Tricks bekommen Sie das SSD-Platzproblem in den Griff:

  • Benutzen Sie die SSD nur für das Betriebssystem und kleine Anwendungen, die Sie sehr häufig benötigen, beispielsweise einen Mailclient.
  • Installieren Sie alle anderen Anwendungen auf einer konventionellen Festplatte. Je nach Kapazität speichern Sie dort auch Ihre Daten.
  • Lagern Sie Daten mit großem Platzbedarf wie Bilder, Musik und insbesondere Filme auf externe USB-Festplatten aus.
  • Immer mehr Kapazität für Auslagerungen bieten Ihnen auch kostenlose Online-Dienste wie beispielsweise die „Telekom-Cloud“, die Ihnen 25 GB bietet.
  • Halten Sie Windows so schlank wie möglich. Dazu ist es insbesondere auf Desktop-PCs wichtig, möglichst nicht den Hibernate-Modus zu benutzen, sondern den Rechner komplett herunterzufahren. Denn die Auslagerungsdatei für den Hibernate-Mode (Ruhezustand) hat die gleiche Größe wie der Arbeitsspeicher, bei modernen Rechnern sind das meist 4 oder 8 GB, die bei 64 oder 128 GB auf einer SSD spürbar sind.
  • Weiterhin spart es Speicher, wenn Sie dem Windows-Desktop möglichst wenig Daten ablegen, sondern nur Verknüpfungen zu Ordnern und Dateien anlegen, die auf anderen Partitionen gespeichert sind.

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