Vom nackten Knochen zum Komplett-PC – Geld sparen durch Barebone-PCs

08. Februar 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Barebone-PCs bieten eine kostengünstige Alternative zum kompletten PC-Neukauf. Mit ein wenig Geschick gelingt die PC-Renovierung in kurzer Zeit und spart auch noch die komplette Neuinstallation ein.

Die schnelle technische Entwicklung führt dazu, dass ein vier Jahre alter PC in vielerlei Hinsicht modernen Anforderungen nicht mehr genügt. Eine Neuanschaffung eines kompletten Rechners widerstrebt aber natürlich vielen PC-Anwendern, schließlich ist das Gerät ja nicht defekt und man hat auch „gerade erst“ die Software-Zusammenstellung so richtig perfekt zusammen.

Wenig bekannt ist: Anstelle des Neukaufs eines kompletten PCs und dem Aufrüsten des vorhandenen Alt-PCs gibt es noch einen dritten Weg: Barebones. Als Barebones (wörtlich: nackte Knochen) werden im Branchenjargon PC-Rohlinge bezeichnet, die im Kern aus Gehäuse (Case) und Mainboard bestehen. Prozessor (CPU) und Arbeitsspeicher sind in manchen Fällen ebenfalls bereits zugerüstet, in manchen Fällen müssen sie zugerüstet werden. Anders herum: Barebone-Systemen fehlen mindestens die Laufwerke, spezielle Zurüstkarten und jegliche Software, also auch das Betriebssystem. Das Verwenden von Barebones als Basis für die Anschaffung eines neuen Rechners bietet Ihnen gleich mehrere Vorteile:

  • Die Anschaffung ist wesentlich günstiger als ein kompletter Neukauf. Gespart werden insbesondere die Laufwerke, Peripherie und Software (Windows).
  • Ein Barebone basiert wie ein vollständig ausgestatteter Neu-PC auf einem aktuellen Mainboard. Damit haben Sie einen Rechner mit aktuellen Schnittstellen, aktuellem CPU-Steckplatz und Unterstützung der aktuellen Arbeitsspeichertypen.
  • Sie sind beim Kauf nicht auf ein Betriebssystem festgelegt. Es kann beispielsweise das Windows eines ausrangierten Rechners oder ein völlig anderes Betriebssystem verwendet werden.
  • Barebones sind ideale „Reparaturrechner“, also eine Alternative bei einem wirtschaftlich nicht reparablen Hardware-Defekt eines Alt-PC.

Um einen Barebone-PC in einen lauffähigen Rechner zu verwandeln, sind prinzipiell drei Arbeitsschritte erforderlich:

  1. Zuerst müssen die Laufwerke und gegebenenfalls weiterzuverwendende Erweiterungskarten aus dem alten Rechner ausgebaut werden.
  2. Dann sind diese Komponenten in den neuen Barebone-Rechner einzubauen, der daraufhin kein Barebone mehr ist.
  3. Zuletzt muss das Betriebssystem neu installiert werden. Dabei ist aufgrund des modernisierten Chipsatzes auf dem Mainboard in jedem Fall eine saubere Windows-Neuinstallation zu empfehlen, auch wenn sich Windows auf dem neuen Board mit dem Nachinstallieren einiger Treiber zufrieden gibt.

Barebone-PCs werden in den unterschiedlichsten Ausführungen speziell im Online-Handel angeboten. Dabei handelt es sich aber keineswegs nur um "NoName-Ware", sondern es werden auch Barebones von Markenherstellern wie ASUS angeboten, wie dieses Beispiel eines ASUS V7-P8H67E beweist.

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