Zwei oder vier Rechenkerne?

24. August 2009
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Eines der Hauptargumente beim Anpreisen neuer Rechner ist für viele Hersteller die Zahl der verfügbaren Rechenkerne: Immer wieder wird der Eindruck erweckt, dass es ohne vier Rechenkerne einfach nicht mehr geht oder der Anwender inakzeptable Wartezeiten bei der intensiven Nutzung des PCs erdulden muss. Doch dies ist nicht der Fall:

Lediglich bei wirklich anspruchsvollen Aufgaben wie Videoschnitt oder der Bearbeitung von Bildern im Profibereich wirkt sich die Leistung von vier Rechenkernen positiv aus. Bei anderen Anwendungen profitieren Sie hingegen in keiner Weise spürbar von vier Rechenkernen – als Vergleich bietet sich das Beispiel an, dass ein Porsche an einer roten Ampel auch nicht schneller wartet. Denn in der Tat ist der Prozessor die meiste Zeit damit beschäftigt, auf Aktionen des Anwenders zu warten, um dann innerhalb weniger Sekunden oder gar Sekundenbruchteile die gewünschte Aufgabe zu erfüllen.

 

Deshalb fühlt sich ein System mit zwei schneller getakteten Prozessorkernen sogar schneller an als ein System mit einem Prozessor, der über vier Prozessorkerne verfügt, die aber langsamer getaktet sind. Die naheliegende Rechnung  4 x 2,5 Gigahertz sind deutlich schneller als 2 x 3 Gigahertz geht nämlich nicht auf: Selbst wenn Sie mehrere Anwendungen gleichzeitig ausführen – beispielsweise Virenscanner und Excel sowie Outlook -, so liefert auch ein Prozessor mit zwei Kernen mehr als ausreichend Leistung, denn der Prozessor wird durch diese Programme nicht dauerhaft ausgelastet.

 

Auch im Spielebereich müssten sie sich mit der Lupe auf die Suche begeben, um ein Spiel zu finden, dass von vier Prozessorkernen wirklich profitiert: Bislang ist selbst im leistungshungrigen Spielebereich die Unterstützung von vier Prozessorkernen allenfalls halbherzig.

 

Die Mehrausgaben für einen Prozessor mit vier Kernen lohnen sich deshalb nicht – Sie sollten lieber zu einem Prozessor mit zwei Kernen greifen, die dafür schneller getaktet sind und sind zum günstigeren Preis meist sogar schneller unterwegs.

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