ADAC: Handys sind kein Ersatz für Navigationssystem

21. Juni 2009
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

In einem breit angelegten Test hat der ADAC überprüft, inwieweit Handys mit vorinstallierter Navigations-Software dafür geeignet sind, mit ihnen durch den dichten Straßenverkehr zu navigieren und sich damit sicher ans Ziel geleiten zu lassen – oder ob handelsübliche Navigationsgeräte wesentlich besser geeignet sind.

Das Fazit der ADAC-Untersuchung lautet, dass Smartphones und Handys allenfalls als kompromissbehaftete Zwecklösung geeignet sind, da durch das kleine Display und zahlreiche Bedienprobleme die Aufmerksamkeit zu sehr vom Straßenverkehr abgelenkt wird. Doch bereits vor dem Start der großen Fahrt tauchen die ersten Hürden auf, die nur von erfahreneren Anwendern übersprungen werden können: Nicht jede verfügbare Navigations-Software für Handys kann auch mit jedem Handy-Modell genutzt werden, sodass entsprechende Kenntnisse vorhanden sein müssen oder eine profunde Beratung im Fachhandel.

 

Außerdem sei der Kostenfaktor nicht zu vernachlässigen: So entstehen nicht nur für die eigentliche Software Kosten, sondern auch für den Transport der aktuellen Verkehrsdaten – falls keine Daten-Flatrate vorhanden ist, muss der entstehende Datenverkehr extra bezahlt werden, was je nach Handy-Vertrag einen deutlich spürbaren Angriff auf die Urlaubskasse darstellen kann.

 

Außerdem ist die Bedienung eines Smartphones wesentlich komplizierter als bei einem konventionellen Navigationsgerät, da der Bildschirm deutlich kleiner ist und somit die Schrift auch schwieriger zu lesen ist. Das Handy jedoch während der Fahrt in die Hand zu nehmen, ist nicht nur gefährlich, sondern aus eben jenem Grund auch verboten:

 

Eine Geldbuße von 40 Euro droht, wenn man mit einem Handy in der Hand bzw. am Ohr von der Polizei erwischt wird. Im Urlaub kann es hingegen noch weit teurer werden – bis hin zu fast 600 Euro in Italien. Hinzu kommt, dass es in vielen europäischen Urlaubsländern keine verbindliche Strafgebühr gibt, sondern es im Ermessensspielraum der Polizei liegt, die Strafe für Handy am Steuer festzulegen.

 

Ein Handy als Navigationshilfe bietet sich also allenfalls dann an, wenn ein Beifahrer die Bedienung übernimmt und die Route an den Fahrer mitteilt. Ansonsten ist ein reinrassiges Navigationsgerät die nervensparendere und sicherere Alternative.

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