DSL: 40 Prozent der Nutzer wollen einen anderen Anbieter

23. März 2012
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hat DSL-Kunden befragt, wie zufrieden sie mit ihrem Anbieter sind. Das verheerende Urteil bestätigt das Klischee der Servicewüste Deutschland: 40 Prozent der DSL-Kunden spielen mit dem Gedanken, ihren DSL-Anbieter zu wechseln. Dies bedeutet zwar auch, dass 60 Prozent der Internetnutzer keinen Grund zu Beschwerden sehe – dennoch ist ein Wert von 40 Prozent natürlich viel zu hoch.

Knapp 44 Prozent der Teilnehmer an der online durchgeführten Umfrage gaben außerdem an, dass sie bereits mindestens einmal Probleme mit ihrem DSL-Anschluss gehabt haben. Kritisiert wurden außerdem das schlechte Verhältnis zwischen Preis und Leistung sowie der Kundenservice: Häufig wurden Supportanfragen nicht oder nur mangelhaft beantwortet und Probleme blieben weiterhin bestehend.

DSL-Anbieter wechseln

Boris Wita von der Verbraucherzentrale hat deshalb einen eindeutigen Tipp für frustrierte und verärgerte DSL-Nutzer: „Stimmen Sie mit den Füßen ab und gehen Sie zu einem anderen Anbieter“. Ein Ratschlag, dem wir uns nur anschließen können. Außerdem können Sie auch mit Ihrem Geldbeutel abstimmen – falls Sie Ihren aktuellen DSL-Vertrag bereits vor geraumer Zeit abgeschlossen haben, dann könnten Sie bei einem Anbieterwechsel auch von einem deutlich günstigeren DSL-Tarif profitieren.

DSL-Verbindung darf bei Wechsel maximal einen Tag lang unterbrochen sein

Wechselwillige Anwender schrecken vor dem Schritt zu einem neuen Anbieter jedoch häufig zurück – zu oft hört man Schreckensgeschichten von Kunden, die wochenlang ohne Internet auskommen mussten. Allerdings wird durch eine Novellierung des Telekommunikationsgesetzes verfügt, dass der Zugang zum Internet bei einem Anbieterwechsel maximal für 24 Stunden unterbrochen sein darf. Dies betrifft auch die Telefonverbindung und greift ebenfalls bei einem Umzug. Bundesrat und Bundestag haben diese Novellierung bereits verabschiedet – jetzt fehlt nur noch die Unterschrift des Bundespräsidenten. Allerdings hat diese begrüßenswerte Vorschrift einen entscheidenden Haken:

Falls es aus welchen Gründen auch immer dazu kommt, dass die DSL-Verbindung für mehr als einen Tag nicht zustande kommt, drohen dem Anbieter keinerlei Strafmaßnahmen. Es handelt sich somit um eine reine Verpflichtung, die aber keine Sanktionen nach sich zieht. Dennoch ist davon auszugehen, dass sich die DSL-Provider verstärkt an diese kommende Vorschrift halten werden, denn ihr Image ist bereits stark ramponiert – wie auch das Ergebnis dieser Umfrage deutlich zeigt.

Sie haben das Gefühl, dass Ihre DSL-Verbindung deutlich langsamer als vertraglich zugesichert ist? Dann sollten Sie unbedingt überprüfen, wie schnell Ihr DSL ist:

Bei einem Umzug steht Ihnen laut BGH-Urteil übrigens kein Sonderkündigungsrecht zu:

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