E-Book-Reader oder nicht?

25. Oktober 2009
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Momentan sind elektronische Bücher, auch E-Books genannt, in aller Munde. Doch kaum ein Anwender hat bislang ein Gerät gekauft, um den elektronischen Lesestoff in aller Ruhe wegzuschmökern.

Dafür gibt es gleich eine ganze Reihe von Gründen: Zuerst vermissen natürlich viele Leseratten die typische Haptik eines Buches und können sich nur schwer mit dem Gedanken anfreunden, einfach nur noch ein knapp 250-300 Gramm schweres Gerät in der Hand zu halten.

Während sich ein E-Book-Reader natürlich nicht wie ein richtiges Buch anfühlt, kann er dafür aber dadurch punkten, dass er den Inhalt eines ganzen Bücherschranks speichern kann: Je nach Modell passen bis zu 15.000 Bücher und mehr auf einen E-Book-Reader, was auch bei passionierten Bücherfreunden Lesestoff für ein ganzes Leben bedeutet. Auch der Lesekomfort bei einem E-Book-Reader bietet keinerlei Anlass zur Kritik, denn es wird sogenanntes elektronisches Papier benutzt, das nahezu identisch gute Lesequalitäten wie konventionelles Papier besitzt.

Weitaus schwerwiegender wiegt als Gegenargument deshalb, dass bislang noch längst nicht alle Bücher als E-Books vorliegen und es auch noch keinesfalls absehbar ist, wann dies in Deutschland der Fall sein wird: Neben diversen Interessenkonflikten bei Verlagshäusern herrscht auch noch immer keine Einigung darüber, wie die E-Books überhaupt auf den E-Book-Reader gelangen sollen. In Amerika geschieht dies über das Mobilfunknetz, doch in Deutschland konnte Platzhirsch Amazon bislang keine Einigung erzielen. Die Kompromisslösung für Amazon lautet deshalb, dass Kunden den Kindle genannten E-Book-Reader des Unternehmens über die amerikanischsprachige Website bestellen können.

Bislang besteht also noch wenig Grund, ernsthaft über den Kauf eines E-Book-Readers nachzudenken, falls Sie nicht generell gern die allerneueste Technik ausprobieren möchten. Zu viele Fragen und Unsicherheiten stehen noch im Raum, um bereits jetzt eine Kaufentscheidung zu fällen, zumal die E-Book-Reader mit Preisen zwischen 200-350 Euro auch alles andere als ein Schnäppchen sind.

Wir halten Sie jedoch in unregelmäßigen Abständen auf dem Laufenden. Denn spätestens dann, wenn mehrere Geräte erhältlich sind und sich die deutschen Verlagshäuser zu einer Einigung durchgerungen haben, werden E-Book-Reader definitiv interessant: Dann könnte nämlich auch die Tageszeitung jeden Morgen bereits auf Ihrem E-Book-Reader auf Sie warten – Papiermüll und überdimensionale Zeitungsseiten, die den freien Zugriff aufs Frühstück versperren, würden dann definitiv der Vergangenheit angehören.

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